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Glatte Straßen: 17 Unfälle in 150 Minuten im Landkreis Nordwestmecklenburg

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erstellt am 20.Feb.2013 | 05:38 Uhr

Goddin | Im Landkreis Nordwestmecklenburg haben sich gestern von 6.30 Uhr bis 9 Uhr insgesamt 17 Unfälle durch glatte Straßenverhältnisse ereignet, bei denen Sachschäden von insgesamt mehreren zehntausend Euro entstanden. Fahrzeuge rutschten im gesamten Landkreis von den Fahrbahnen gegen Leitplanken oder Autofahrer konnten ihre Wagen nicht rechtzeitig stoppen und stießen mit vorausfahrenden verkehrsbedingt haltenden Fahrzeugen zusammen. Bei diesen Unfällen wurde eine 19-jährige Toyota-Fahrerin schwer verletzt und ein Streifenfahrzeug der Wismarer Polizei beschädigt.

Neben dem Unfall auf der A 20 mit dem Streifenwagen ereigneten sich noch zwei weitere größere Unfälle. Gegen 6.40 Uhr fuhr ein 47-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Tankwagen aus Richtung Reinstorf kommend in Richtung Neukloster. Ungefähr 400 Meter vor dem dortigen Klärwerk kam das Tankfahrzeug auf winterglatter Fahrbahn von der Straße ab und versank mit der rechten Fahrzeugseite im aufgeweichten Boden. Der Lkw fuhr in der weiteren Folge gegen einen Straßenbaum und kam dort zum Stehen. Bei dem Unfall blieb der Fahrer unverletzt. Der Tank mit 3500 Liter Altöl und etwa 1500 Liter Bohremulsion wurde auf Anraten der Beamten von einer Spezialfirma leergepumpt. Für die erforderlichen Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in der Zeit von 9.23 Uhr bis 9.43 Uhr voll gesperrt werden. Der Sachschaden wird in diesem Fall auf 8000 Euro geschätzt.

Der schwerste Unfall am Mittwochmorgen ereignete sich um 8.15 Uhr auf der B 208 zwischen Gadebusch in Richtung Goddin. Einige hundert Meter vor dem Ortseingang Goddin kam eine 19-jährige Toyota-Fahrerin auf gerader Strecke von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum. Die genaue Unfallursache ist bislang noch unbekannt, die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt allerdings winterglatt. Bei dem Unfall wurde die 19-Jährige schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Schwerin gebracht werden. Der Toyota war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der Sachschaden wird in diesem Fall auf 5000 Euro geschätzt.

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