Produktionsgebäude erhält hölzerne Außenfassade : Gläserne-Meierei startet im Dezember

Dr. Kirsten Böhmann (r.), Roland Hennig und Emely Lischak im Gespräch über den Baufortschritt und die Besetzung der Arbeitsplätze. volker Bohlmann
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Dr. Kirsten Böhmann (r.), Roland Hennig und Emely Lischak im Gespräch über den Baufortschritt und die Besetzung der Arbeitsplätze. volker Bohlmann

Ein Produktionsbetrieb mit Lärchenholzfassade und großen Fenstern - so wird sich nach Dr. Kirsten Böhmann die Gläsernen Meierei bestens in die Landschaft bei Dechow einpassen.

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06. Oktober 2011, 03:49 Uhr

Dechow/Gadebusch | Ein Produktionsbetrieb mit Lärchenholzfassade und großen Fenstern und da, wo gewünscht, mit lichtdurchfluteten Räumen - so wird nach Angaben von Dr. Kirsten Böhmann, Geschäftsführerin der Gläsernen Meierei, der Biomilchbetrieb sich bestens in die Landschaft bei Dechow einpassen. Derzeit laufen auf dem Gelände die Arbeiten für die 16 Millionen-Euro-Investition einer neuen Produktionslinie. Bauspezialisten, Elektriker und Fensterbauer sowie Experten für Energietechnik geben sich dort die Klinke in die Hand.

Kurzum: In den Hallen der Biomeierei brummt der Betrieb, wenn gleich die eigentliche Produktion regionaler Produkte wie Frischmilch Anfang Dezember startet. Ohne Personal geht da nichts. "Gestern begann für einen Mitarbeiter in der Butterei am Standort Münchehofe die Einarbeitungszeit. Weitere folgen", sagt Kirsten Böhmann.

Mit der Etablierung am Markt und der vollen Auslastung der Produktion im Dreischichtbetrieb wird das kleine Start-Team von Dezember 2011 bis zum Jahr 2013 auf schätzungsweise 40 Mitarbeiter anwachsen.

Roland Hennig und Emely Lischak von der Agentur für Arbeit Gadebusch sind am Prozess der Besetzung von freien Stellen aktiv beteiligt. Neben den Initiativbewerbungen prüft die Agentur derzeit den Bestand an Fachkräften in der Molkereibranche. "Wir suchen bundesweit nach Spezialisten und geeignetem Personal für den Produktionsprozess", so Hennig. Es gebe im 14-tägigen Rhythmus Kontakt zwischen der Meierei und der Agentur. Es wäre illusorisch zu glauben, mit dem Bau der Meierei zahlreiche Arbeitslose unverzüglich wieder einen Job zu vermitteln, aber wenn es passt, gäbe es konkrete Gespräche. Hennig: " Wir nutzen jede Möglichkeit der Jobvermittlung, denn jeder Arbeitsplatz der besetzt werden kann, ist wichtig für die Region."

Für einen mehrschichtigen Produktionsablauf sind weiterhin Milchtechnologen, Fachkräfte für Lagerlogistik, Lebensmitteltechnik, Kaufmänner, Anlagenmechaniker, Instandhaltung und Laboranten gefragt. "Es handelt sich um Jobs mit unbefristeten Arbeitsverträgen und einer in der Branche üblichen Entlohnung", sagt Böhmann. Wichtige Voraussetzungen, um langfristig sowie erfolgreich den Produktionsbetrieb führen zu können.

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