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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

20. September 2017 | 22:14 Uhr

Gadebusch : Gesperrter Fußweg ist ein Ärgernis

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Seit Monaten ist der Bürgersteig am Friedhof der Münzstadt nicht mehr nutzbar / Stadt ist um eine schnelle Fertigstellung bemüht

svz.de von
erstellt am 20.Jul.2017 | 22:47 Uhr

Seit dem vergangenen Jahr ist der Bürgersteig von der Jarmstorfer Straße abzweigend, am Friedhof entlang Richtung Goethering und Puschkinstraße gesperrt (die SVZ berichtete). Sein Zustand war einfach zu schlecht und barg die Gefahr von Verletzungen, wie Bauamtsleiterin Rommy Elßner auf Nachfrage der SVZ mitteilte.

Obwohl nun vor einer Woche die Firma TSB aus Gadebusch mit dem Setzen der Bordsteine unterhalb der Einmündung der Puschkinstraße die Bauarbeiten an dem Fußweg begonnen hat, werden einige Leser der SVZ unruhig. So schreiben Daniela und Ingo Simon in einem Leserbrief: „Mit Interesse haben wir Ihren Artikel über die Bauvorhaben in und um Gadebusch herum gelesen. Es gibt aber noch eine andere ,Baustelle‘, welche Anfang des Jahres in der Zeitung angekündigt wurde und wo bisher nichts passiert ist. Es handelt sich um die Straße am Friedhof wo seit Monaten der Gehweg nicht nutzbar, bzw. gesperrt ist. Hier passiert absolut gar nichts, wir haben Mitte Juli und ich frage mich, wann die Stadt endlich dieses Bauvorhaben angehen möchte. Man ist gezwungen, als Fußgänger die ohnehin schon schmale Straße zu nutzen und ist ständig dabei, Autos auszuweichen und auch die Kinder, welche hier entlang zur Schule gehen, sind in ständiger Gefahr durch den Straßenverkehr. Dass bisher noch niemand angefahren wurde, grenzt schon an ein kleines Wunder.“

Bauamtsleiterin Rommy Elßner widerspricht der Schilderung der Simons: „Das ist nicht ganz richtig. Da muss niemand die Straße benutzen. Als Ausweichmöglichkeit ist ganz klar der Fußweg direkt hinter dem Wohnblock ausgewiesen. Der bedeutet auch keinen Umweg“, stellt die Behördenleiterin richtig. Nichtsdestotrotz sei der Stadt daran gelegen, so schnell wie möglich den Bürgersteig am Friedhof entlang wieder nutzbar zu machen. Allerdings sei das von mehreren Faktoren abhängig. „Da wo jetzt die Bordsteine gesetzt wurden, verlegt die Telekom ihr Breitbandkabel. Erst wenn das erledigt ist, kann dort die Pflasterung erfolgen“, erklärt Rommy Elßner. Wie lange das genau dauert, könne sie nicht sagen, im November solle das aber spätestens passiert sein.

Die weitaus größere Baustelle wird aber der Abschnitt oberhalb der Einmündung Puschkinstraße werden. Dort soll der Bürgersteig auf die andere Straßenseite verlegt werden. „Die Wurzeln der Bäume haben dem Weg arg zugesetzt und großen Anteil daran, dass er so ist, wie er jetzt ist. Da die Bäume erhalten bleiben sollen und der Weg nicht gleich wieder kaputt geht, haben wir uns dazu entschlossen“, führt die Bauamtsleiterin aus.

Diese Arbeiten bedürfen noch einer Auftragsvergabe, doch die Auftragsbücher der regionalen Firmen seien voll, so Rommy Elßner. „Und wir müssen natürlich auf den Preis schauen, schließlich geht es ja auch um die Gebühren der Anlieger.“

Die Verwaltungsbeamtin will sich daher nicht festlegen, wie lange die Fertigstellung noch dauern wird. Hofft aber, dass es noch in diesem Jahr ist.

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