Wismar : Gemeinsame Forschung zu Klimafolgen

svz.de von
23. November 2018, 07:24 Uhr

Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat die Chance, an einem Projekt teilzunehmen, das die Metropolregion Hamburg für die Folgen des Klimawandels wappnen will. Derzeit laufen die Vorbereitungen dafür, die Region zum Ausgangspunkt für eine Kooperation in Sachen Klimafolgenmanagement zu machen. Federführend ist das Forschungszentrum „Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg (HAW) unter Leitung von Prof. Walter Leal.

Im Projekt „RegIKlim-Norden“ können sich die Landkreise und Kommunen aus der Metropolregion Hamburg, die Interesse an der Umsetzung von Klimaanpassungsstrategien haben, zusammenschließen. In der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung, Entwicklung und Planen des Nordwestkreises ist das Förderprojekt der HAW bekannt und eine Beteiligung werde angestrebt, ist auf Nachfrage zu erfahren. „Zunächst müssen hier allerdings noch inhaltliche Fragestellungen geklärt werden, um planungsorientiert zu handeln. Am 27. November nehmen wir an der Tagung der Facharbeitsgruppe Klimaschutz und Energie der Metropolregion Hamburg teil, bei dem die Projektteilnahme an ’RegIKlimNorden’ unter anderem Thema sein wird. Eine Entscheidung steht also bislang noch aus, wird aber vorbereitet”, teilt die Pressestelle des Landkreises mit. Bis zum 10. Dezember können die Mitglieder der Metropolregion eine Interessensbekundung an die unabhängige Hochschule einreichen. Die HAW will im Januar Mittel aus einem neuen Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beantragen und die Koordination für Mitglieder aus der Metropolregion übernehmen. Ziel ist es, regional ausdifferenzierte Strategien zur Anpassung an das sich wandelnde Klima zu erarbeiten und die beteiligten Kreise und Städte technisch in der Umsetzung zu unterstützen.

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