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Wir in Pokrent : Kleinfeld beinahe wie eine Familie

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Spezialist für Sanitär- und Heizungstechnik feiert bald 25. Geburtstag

svz.de von
erstellt am 28.Dez.2015 | 10:18 Uhr

Der 9. November ist für viele Menschen ein besonderer Tag, denn im Spätherbst 1989 fiel an diesem Tag die Mauer. Für Uwe Kleinfeld verbindet sich allerdings noch ein weiteres Ereignis mit dem 9. November. Denn auf den Tag genau zwei Jahre später startete der Pokrenter als Einzelunternehmer für Sanitär- und Heizungstechnik mit einem Angestellten ins Abenteuer Selbstständigkeit. Das ist 24 Jahre her. „Grundsätzlich habe ich es nie bereut, auch wenn es manchmal schon den verschiedensten Stress gegeben hat“, sagt der 59-jährige Chef der Kleinfeld GmbH.

An den ersten Auftrag kann sich der gelernte Diplom-Ingenieur für Landtechnik noch genau erinnern. „Da haben wir in den Kindergarten von Pokrent eine neue Heizungsanlage eingebaut“, erzählt er. Die Kita gibt es immer noch, die Heizung auch, nur die Trägerschaft ist zwischenzeitlich von der Gemeinde auf die Johanniter übergegangen. Und waren sie damals noch zu weit unterwegs, so ist das Unternehmen der Schweriner Handwerkerinnung mittlerweile als achtköpfiges Team am Start. Der Chef inklusive.

Und der muss schon noch ein bisschen durchhalten. Denn seine beiden mit 55 Jahren ältesten Mitarbeiter wollen, dass Uwe Kleinfeld noch so lange macht, bis sie in Rente gehen. Zehn Jahre also. Und danach? Krampft es bei dem früheren langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Pokrent wie bei so vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen an einem Nachfolger? „Ich möchte mit 70 Jahren nicht mehr arbeiten müssen, das steht fest“, sagt Uwe Kleinfeld, als sich Malte Schmudlach zu ihm gesellt. Der Installateur- und Heizungsbaumeister nimmt täglich den Weg von Mölln nach Pokrent auf sich, um zu seiner Arbeitsstätte zu gelangen. Doch das Wichtigste: Er fühlt sich wohl bei der Kleinfeld GmbH. „Ja, ich könnte mir gut vorstellen, einmal die Nachfolge anzutreten“, sagt der 26-Jährige. „Das wäre eine gute Perspektive, auch wenn das bestimmt mit jeder Menge Stress verbunden ist.“ Das kommt einem irgendwie bekannt vor. Findet auch Uwe Kleinfeld, sitzt, schmunzelt und genießt.

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