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Grieben gewinnt Dörferwettstreit : Gemeinde-Trio auf Erfolgskurs

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Allen Grund zum Jubeln haben die Bewohner von Grieben, Dechow, Thandorf und Schlagsdorf. Ihre Heimatorte sind die schönsten Dörfer im Kreis Nordwestmecklenburg.

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erstellt am 30.Aug.2012 | 09:49 Uhr

Wismar/Gadebusch | Ehrenamtliches Engagement zahlt sich aus. Den Beweis dafür gab es am gestrigen Abend beim Jahresempfang von Landrätin Birgit Hesse in der Bauernscheune Wismar. Mit Manja Boldt vom Voltigierverein Wedendorf e.V. und Erwin Poweleit für den Verein zur Förderung der Bauernstube und des Agrarmuseums Breesen e.V. erhielten zwei engagierte Bürger aus der Region Gadebusch die Ehrennadel des Nordwestkreises.

Mit ihnen wurden Horst Hiebsch, Mitglied der Boxabteilung des PSV Wismar e.V., langjähriger Leiter der Opferschutzorganisation "Weißer Ring", Antje Karsten, Niederdeutsche Bühne Wismar e.V., Dr. Günter Schmidt, Vorsitzender des Kleingartenvereins "Baumblüte" in Groß Stieten und Organisator des "Erdbeerfestes" sowie der jährlichen Sommer- und Herbstapfelschauen ausgezeichnet.

Mit der Würdigung anlässlich des Tages des Ehrenamtes lobt der Kreis das Bemühen der Bürger, die sich "um das Ansehen und das Wohl des Landkreises Nordwestmecklenburg durch besonderes ehrenamt liches Engagement verdient gemacht haben."

Gleichzeitig war der Jahresempfang verbunden mit der Vergabe eines Jugend- und eines Kulturpreises, mit dem die Verdienste von Kulturschaffenden in Nordwestmecklenburgs gewürdigt wurden. Den Kulturpreis in der Kategorie Erwachsene erhielt Sabine Doll, Leiterin der Vereinsgalerie der Wismarer Künstler und Freunde e.V. "Hinter dem Rathaus". Der Kulturpreis in der Kategorie Kinder und Jugendliche ging an die Line Dance Gruppe "Happy Wild Feet" der regionalen Schule Bad Kleinen.

Allen Grund zum Jubeln dürfen die Bürger von Grieben, Dechow, Thandorf und Schlagsdorf haben. Im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft" überzeugten die Kommunen die Kreisjury. Als Sieger geht in diesem Jahr die Gemeinde Grieben hervor. Dechow kam auf Platz zwei. Thandorf und Schlagsdorf teilen sich den dritten Rang. Die Dörfer der Schaalseregion überzeugten nicht allein durch nachhaltige Konzepte hinsichtlich der Erschließung von Wohnraum, sondern ebenso durch kulturell-soziale Projekte und das daraus resultierende Miteinander in den Gemeinden des Biosphärenreservates Schaalsee. Einen Sonderpreis erhielt Lindow, Ortsteil der Gemeinde Groß Siemz. Mit 22 teilnehmenden Gemeinden ist dieser Wettbewerb auf Kreisebene auf eine sehr gute Resonanz gestoßen. Im Vergleich: 2009 waren es 13 Teilnehmer - der Wettbewerb findet immer alle drei Jahre statt.

Rehnas Amtsvorsteher Andreas Spiewack freute sich am gestrigen Abend über derartige Nachrichten: "Als Amtsvorsteher darf ich stolz auf die Gemeinden und das Engagement der Bürger sein."

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