Wedendorf : Gelungener Amtswehrtag Rehna

Voller Einsatz beim Löschangriff nass: Die Kameraden der gastgebenden Wehr Wedendorfer See wurden in dieser Disziplin Zweiter hinter Königsfeld. Fotos: Holger Glaner
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Voller Einsatz beim Löschangriff nass: Die Kameraden der gastgebenden Wehr Wedendorfer See wurden in dieser Disziplin Zweiter hinter Königsfeld. Fotos: Holger Glaner

Einige Feuerwehren konnten in Wedendorf allerdings nicht dabei sein, weil sie einfach nicht genügend Leute zusammen bekommen

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12. Juni 2017, 05:00 Uhr

Ganz in Rot präsentierte sich der Sportplatz Wedendorf am Sonnabend. Mehr als 100 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Amtsbereiches Rehna waren zum diesjährigen Amtswehrtag angereist. Gut 20 knallrote Einsatzfahrzeuge inklusive.

Fünf Jugend- und acht Erwachsenen-Wehren stellten sich dem spannenden Wettkampf in fünf Disziplinen um den Wanderpokal des Amtsvorstehers. Darüber hinaus ermittelten vier Erwachsen- und drei Jugendmannschaften beim Löschangriff nass die besten Mannschaften. Gewonnen hat wie so oft in den vergangenen Jahren die bärenstarke Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Königsfeld.

Dennoch wurden einige Wehren in Wedendorf vermisst. „Das ist ein personelles Problem. Diese Feuerwehren bekommen einfach nicht genügend Leute zusammen“, sagt Henry Wanzenberg. Deshalb habe man im vergangenen Jahr im Amtsbereich Rehna die Feuerwehren zu Ausbildungszwecken und zur Absicherung der Alarmgemeinschaft in drei Gruppen zusammengefasst, so der Amtswehrführer weiter. Neue Mitglieder zu finden sei schwierig, der Ausbildungsaufwand recht hoch. Von Zwangsverpflichtungen, wie sie das Gesetz ermöglicht, hält der 47-Jährige nichts. „Eine Freiwillige Feuerwehr fuinktioniert nicht unter Zwang. Ausbildung, Einsätze – diese Belastung ist nicht ohne. Das muss man schon wollen.“

Zufrieden indes war Wanzenberg mit dem Ablauf des Amtswehrtages: „Danke an die Wedendorfer Kameraden für die tolle Vorbereitung!“

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