Schildetal : Geldsegen für die Kita Badow

Freuen sich über die mögliche Kita-Erweiterung: Sabine Päpke, Jana Ruder, Kerstin Weiss, Matthias Wiegand und Daniel Hoffmann.
Freuen sich über die mögliche Kita-Erweiterung: Sabine Päpke, Jana Ruder, Kerstin Weiss, Matthias Wiegand und Daniel Hoffmann.

Für 115 000 Euro wird die Einrichtung umgebaut, erweitert und erhält einen barrierefreien Zugang

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12. Juli 2018, 12:00 Uhr

Sonnige Aussichten für die Kita „Sonnenkinder“ in Badow. Sie erhält mehr als 100 000 Euro für eine Erweiterung und einen geplanten Umbau. So wird die Einrichtung künftig über einen gesonderten Schlafbereich für die Krippenkinder verfügen. Darüber hinaus werden bislang durch die Gemeinde genutzte Räume und der angrenzende Sanitärraum vollständig saniert und den Anforderungen einer Kindertagesstätte angepasst.

Nach Angaben von Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss wird das Projekt mit knapp 75 000 Euro gefördert. Das Geld dient der integrierten ländlichen Entwicklung – und dürfte im Fall der Kita Badow gut angelegt sein. So ist die Kita derzeit voll belegt. Und auf Grund der bestehenden Anmeldungen wird auch zukünftig ein Bedarf von mindestens 27 Plätzen bestehen.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Kita „Sonnenkinder“ über eine zusätzliche Fläche von 38 Quadratmetern verfügen. Darüber hinaus soll ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion vollzogen werden. So wird auch ein barrierefreier Zugang in die Kindertagesstätte geschaffen.

Schildetals Bürgermeister Matthias Wiegand ist mehr als zufrieden, dass der Umbau und die Erweiterung der Kita dank der Fördermittel realisiert werden könne. „Die Kita ist sehr wichtig für uns als Gemeinde. Umso schöner ist es, dass sie ausgelastet ist“, so Wiegand.

Träger der Kita „Sonnenkinder“ ist seit 2003 der Arbeiter-Samariter-Bund Parchim, der insgesamt über zehn Kindertagesstätten verfügt. Der Großteil davon befindet sich, so wie die Badower Kita, auf dem Lande. „Wir merken immer wieder, dass Bürgermeister froh darüber sind, eine Kita in ihrer Gemeinde zu haben, weil dadurch auch dem einstigen Dörfersterben entgegen gewirkt werden kann“, sagt Daniel Hoffmann vom ASB-Kreisverband Schwerin-Parchim. Michael Schmidt

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