Neukloster/Ventschow : Geld für Sporthalle und Heizhaus

Innenministerium unterstützt Einrichtungen in Nordwestmecklenburg

von
10. Dezember 2019, 05:00 Uhr

Das Innenministerium unterstützt die Stadt Neukloster und die Gemeinde Ventschow mit Fördermitteln für Sporthalle und Heizhaus: Neukloster ist mit seiner Grundschule, seiner Regionalen Schule, seiner Förderschule, seinem Gymnasium sowie dem überregionalen Förderzentrum „Sehen“ Mecklenburg-Vorpommern ein bedeutender Schulstandort im Landkreis Nordwestmecklenburg. Zur Grund- und Förderschule gehört eine Anfang der 80er-Jahre erbaute Einfeld-Sporthalle, die sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindet. Diese Halle ist für die vielen Schüler zu klein. Die Sporthalle wird außerdem intensiv durch Sportvereine, durch die Kindertagesstätte und den Schulhort und andere Freizeitsportgruppen genutzt. Um den Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es des Neubaus einer Zweifeld-Sporthalle. Die Gesamtkosten für die Halle betragen rund 3,7 Millionen Euro. Die Hauptförderung erfolgt durch eine Zuwendung des Energie- und Infrastrukturministeriums in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Das Innenministerium wiederum entlastet die Stadt bei der Erbringung ihres Eigenanteils durch die Gewährung einer Sonderbedarfszuweisung mit 265.000 Euro.

Die Gemeinde Ventschow im Landkreis Nordwestmecklenburg erhält rund 121.600 Euro Kofinanzierungshilfe. Die Gemeinde betreibt für die Wärmeversorgung ihrer kommunalen Einrichtungen ein eigenes Heizhaus mit dem dazugehörigen Nahwärmenetz. Das Betreiben der Kesselanlage erfolgt bisher mit Heizöl und das Verteilnetz ist veraltet. Um den Betrieb für Kita, Sporthalle, Dorfgemeinschaftshaus, Feuerwehrgebäude und Bauhof wirtschaftlicher zu gestalten, wird die vorhandene Heizungsanlage auf erneuerbare Energien und Erschließung eines neuen Nahwärmenetzes für Heizung und Warmwasserbereitung umgestellt. Mit Gesamtkosten in Höhe von 500.000 Euro ist das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Umwelt mit einer Zuwendung von 337.000 Euro der Hauptzuwendungsgeber. Da die Gemeinde den verbleibenden Eigenanteil nicht tragen kann, hat sie beim Innenministerium einen Antrag auf Kofinanzierungshilfe gestellt, dem zugestimmt wurde.

„Ich freue mich, dass mit den Investitionen in Einrichtungen mit gemeinschaftlicher Nutzung, alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde profitieren werden“, so Innenminister Lorenz Caffier.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen