Kunst : Geheimnisvoller Schimmer

Marieluise Specks und Ehemann Dieter bei der Vorbereitung der Ausstellung, die morgen  im Kreuzgang des Klosters eröffnet wird.
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Marieluise Specks und Ehemann Dieter bei der Vorbereitung der Ausstellung, die morgen im Kreuzgang des Klosters eröffnet wird.

Im Kloster Rehna eröffnet am Sonnabend eine neue Ausstellung

svz.de von
02. Mai 2014, 00:00 Uhr

Es sind ganz besondere Momente, die Marieluise Specks in ihren Bildern einfängt: Den Sonnenuntergang über dem Meer, gleißende Blitze im dunklen Himmel über Saint-Tropez, das ganz besondere Licht beim Abendspaziergang an einem See in Neuseeland, zarte Sonnenstrahlen, die in eine venezianische Häuserschlucht fallen.

In ihrer Ausstellung „Himmel und mehr“, die von morgen an im Kreuzgang des Rehnaer Klosters zu sehen ist, zeigt die Schwerinerin genau diese Momente – das besondere Licht, ausdrucksvolle Landschaften, farbenfrohe Impressionen. „Ich zeige vorwiegend Landschaften, bei denen der Himmel im Mittelpunkt steht“, erzählt Specks.

Seit über 20 Jahren beschäftigt sie sich mit der Malerei, viele Jahre als Hobby, seit dem Ruhestand ganz intensiv. Gegenstand ihrer Bilder sind dabei immer wieder besondere Orte, die die Schwerinerin auf ihren Reisen besucht hat. „Die Bilder zeigen Orte, an denen ich war. Ich male eher selten nach Fotos und meistens nach meiner Erinnerung. Es geht mir darum, die Stimmung wiederzugeben.“

Dabei arbeitet Specks vorwiegend mit traditionellen Techniken der Ölmalerei, bei denen die Farbe in mehreren Schichten aufgetragen wird und jede Schicht bis zu vier Wochen trocknen muss. Mehrere Monate dauert es deshalb bis zur Vollendung jedes einzelnen Bildes. „Der mehrschichtige Farbauftrag ist sehr zeitaufwendig, aber die immer wieder aufgetragene Farbe verleiht besonders Wassermotiven und Himmeln räumliche Tiefe und geheimnisvollen Schimmer“, so Specks. Sie stellt zum ersten mal im Kloster aus. „Das ist eine wunderbare Atmosphäre. Und durch das einfallende Tageslicht kommen die Farben meiner Bilder wunderbar zur Geltung.“

Die Ausstellung wird morgen um 17 Uhr eröffnet und ist bis zum 30. Mai zu den Öffnungszeiten des Klosters (dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr) zu sehen.

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