Volkstrauertag : Gedenkfeiern für Kriegsopfer

Vertreter des Sozialverbandes Deutschland, der Feuerwehr und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge legten am Denkmal in Rehna Blumengebinde nieder.
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Vertreter des Sozialverbandes Deutschland, der Feuerwehr und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge legten am Denkmal in Rehna Blumengebinde nieder.

Redner erinnern an die hohe Verantwortung für den Frieden und gedenken auch der Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung

Mit einer Gedenkstunde und Kranzniederlegungen haben Einwohner von Rehna und Gadebusch am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Pastor Andreas Ortlieb sagte in seiner Rede in Rehna, dass man auch um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung sowie um Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräften trauere, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren. „Wir gedenken aber auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind“, so Ortlieb. Zudem erinnerte er an die hohe Verantwortung für den Frieden.

An der Gedenkveranstaltung nahmen Vertreter der Stadt und umliegender Gemeinden, des Amtes, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und des Sozialverbandes Deutschland teil. Darüber hinaus waren Mitglieder von Vereinen, der Freiwilligen Feuerwehr und des Posaunenchors der Kirchgemeinde vor Ort.

Die zentrale Gedenkstunde in MV fand in der Kreisstadt Wismar statt. Auch in anderen Orten wie Gadebusch gedachten Menschen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

In seiner Rede in Gadebusch erinnerte Altbürgermeister Rudolf Pieper zunächst an Geschehnisse seiner eigenen Familie im Ersten Weltkrieg. Am Ehrenmal in der Nähe des Stadtwaldes las Pieper aus Briefen seines Onkels an die Familie, kurz bevor dieser 19-jährig im Mai 1918 in einem Gefecht erschossen wurde.

Geschichten um fehlendes Essen und unbeheizte Kasernenräume Weihnachten 1917 gaben den Zuhörern einen kleinen Einblick in die damalige Zeit. „Diese Geschichten sollen lehren, friedlich miteinander umzugehen“, sagte Pieper.

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