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Schubkarrenrennen Groß Rünz : Ganz ohne Hilfsmotor zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Motorsportler Frank Dallmann gewinnt mit Sohn Till beim Schubkarrenrennen sowohl 6. Deutsche Meisterschaft, als auch Maack-Pokal

So spannend wie diesmal war es selten, so die einhellige Meinung der Organisatoren. Dabei stand es lange Zeit gar nicht fest, ob das legendäre und traditionelle Schubkarrenrennen über den Groß Rünzer Dorfteich in diesem Jahr überhaupt geben wird. „Als wir vor ein paar Wochen rumgefragt haben, wer in diesem Jahr laufen wird, hagelte es nur Absagen“, sagt Gemeindevertreter und Moderator der Veranstaltung, Dirk Nietzold.

Doch dann waren es doch elf Teams, die sich dem Wettkampf stellten - immerhin gab es neben Titel und Ehre, sowohl für die Meisterschaft, als auch den Sondercup, 100 Euro, eine Flasche Sekt und für die jeweils ersten drei einen Pokal zu gewinnen.

Neben so alten Hasen, wie den Titelverteidigern Christopher Kalkhorst und Mathias Regulin aus Klein Rünz, nahmen auch Neulinge, wie Frank Dallmann und sein Sohn Till (8), daran teil. Dallmann ist eigentlich eine regionale Größe im Motorsport. „Ich wollte eigentlich letztes Jahr schon hier starten, aber da wollte mein Sohn noch nicht“, erzählt Dallmann.

So entwickelte sich auch zwischen diesen beiden Teams ein heißer Zweikampf: Den ersten Wettbewerb, den Sondercup, gewann Dallmann/Dallmann mit 11,71 Sekunden vor Kalkhorst/Regulin mit 12,58 Sekunden.

Für die Meisterschaft, die im Ausscheidungsmodus stattfand, mussten dann die beiden Teams insgesamt zehn Mal über die etwa 50 Meter lange Brettstrecke. Am Ende war es denkbar knapp: Im Finale besiegten Vater und Sohn Dallmann die Titelverteidiger mit einer Zeit von 9,81Sekunden. „Die Zeit wurde wohl noch nie erreicht, jedenfalls nicht, so lange ich denken kann“, so Mitorganisator und Zeitnehmer Reinhard Kalkhorst. Und der muss es wissen, ist er doch schon seit Kindesbeinen dabei.

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erstellt am 24.Jul.2016 | 21:34 Uhr

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