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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

17. Oktober 2017 | 13:26 Uhr

Wismar : Gästeansturm in der Kreisstadt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Aussichtsplattform St. Georgen entwickelte sich seit ihrer Eröffnung am 9. Mai 2014 zu einem Besuchermagneten

In der Kreisstadt Wismar hat es eine positive Entwicklung der Besucherzahlen in touristischen Einrichtungen gegeben. Dabei entwickelte sich vor allem die Aussichtsplattform St. Georgen seit ihrer Eröffnung am 9. Mai 2014 zu einem Besuchermagnet. Hatte das Amt für Welterbe, Tourismus und Kultur 28 000 Besucher im restlichen Jahr 2014 erwartet, so nutzten 47 175 Personen das Angebot eines Besuches auf der Aussichtsplattform. Den Kirchenraum selbst besuchten im gesamten Kalenderjahr insgesamt 157 984 Gäste.

Die im Jahr 2002 im Rahmen einer überregionalen Ausstellungsreihe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geschaffene und ursprünglich nur für eine Nutzungsdauer von zwei Jahren angelegte Backsteingotik-Ausstellung im und am St.-Marien-Kirchturm erfreut sich unverändert großer Beliebtheit. „Besondere Attraktion ist der in der Mittelkapelle des Turmes gezeigte 3D-Animationsfilm mit der Figur „Bruno Backstein“ (auf Wunsch auch auf englisch) sowie das zusätzliche Angebot, „den Turm zu besteigen, um die Glockenstube und die Aussicht vom Turm zu bewundern“, so Marco Trunk von der Stadtverwaltung. Nach seinen Angaben nutzten 131 003 Personen im Jahr 2014 diese Angebote rund um den St.-Marien-Kirchturm.

Als Besuchermagnet kann auch der Rathauskeller eingestuft werden. Er hat die Ausstellung „Wismar - Bilder einer Stadt“, die einen Einblick in die Stadtgeschichte bietet. Dabei stellt die mittelalterliche Gewölbehalle selbst das erste Schaustück dar. Anhand von Stadtmodellen, Videofilmen und exemplarischen Exponaten kann sich der Besucher einen Überblick über die Stadtentwicklung verschaffen. 25 735 Besucher sahen sich im Jahr 2014 diese Ausstellung an. Die Hansestadt Wismar betreibt mit dem Welt-Erbe-Haus und der Aussichtsplattform St. Georgen (beide im Laufe des vergangenen Jahres neu eröffnet) sowie der Ausstellung „Bilder einer Stadt“ im gotischen Gewölbekeller des Rathauses und der Ausstellung zur Backsteingotik im St.-Marien-Kirchturm (mit der zusätzlichen Möglichkeit, diesen unter Anleitung eines Führers zu besteigen) attraktive Ausstellungen und Erlebnisbereiche für Einheimische und Besucher der Stadt.

Als das Dritte seiner Art in Deutschland, nach Regensburg und Stralsund, hat das Welt-Erbe-Haus in Wismar am 1. Juni 2014 seine Pforten für die Besucher geöffnet. Das Haus vermittelt nicht nur durch die Ausstellung einen lebendigen Eindruck der langen Geschichte der Hansestadt Wismar, sondern ist auch selbst Zeugnis unterschiedlicher Epochen. Der Eintritt in das Gebäude ist frei, es wird um Spenden für den Erhalt der Ausstellung gebeten.

Abgerundet wurde das Gebäudeensemble im November 2014 mit dem Einzug der Tourist-Information in das Nachbarhaus – jetzt Lübsche Str. 23a. Gut 27 000 Besucher haben sich das Haus seit Eröffnung bereits erschlossen, ein neues Ausstellungsobjekt mit neuen Ausstellungsinhalten erweckt zweifelsfrei das Interesse der Touristen und der Wismarer.

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