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Der heiße Draht : Gadebuschs gefährlichste Straßenkante

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Absenkung des Gehweges der Erich-Weinert-Straße gefordert.

von
erstellt am 16.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Fahrradfahren in Gadebusch bereitet vielen Menschen Spaß. Unser Leser Ernst Schönherr muss für seine Touren in Gadebusch allerdings einige Hürden nehmen. Insbesondere die Fahrt auf der Roggendorfer Chaussee gilt für ihn als gefährlich. Somit wandte er sich jetzt an den Heißen Draht der SVZ.

Schönherr: „Wenn ich den Kreuzungsbereich zur Erich-Weinert-Straße erreiche, besteht die Möglichkeit, bis Kreuzung Wakenstädter Weg auf dem Gehweg einen ausgeschilderten Radweg zu nutzen.“ Wer mit dem Rad auf dem Weg fahren möchte, der muss ein Hindernis in Form einer zehn Zentimeter hohen Bordsteinkante in Kauf nehmen. „Auffahren geht nicht. Alle Radfahrer müssen mitten auf der Kreuzung absteigen“, sagt Schönherr. Das irritiere die Autofahrer und sei nicht ganz ungefährlich. Ebenso die Rücktour: Radfahrer die von der Kreuzung Jarmstorfer Straße in Richtung Roggendorf wollen, dürfen nicht den Fußweg mitnutzen. Sie müssen auf der Hauptverkehrsstraße in die Pedale treten. „Ich würde gerne auf dem Fußweg radeln, aber ohne offizielle Ausschilderung würde dies eine Gefährdung der Fußgänger bedeuten“, sagt der Radfahrer aus Bestenrade.

Der Stadt, als auch dem Bauamt in Gadebusch, ist die Problematik Bordstein bekannt. Bauamtsmitarbeiterin Rommy Elßner: „Nach einer Begehung hat der Landkreis in Richtung Innenstadt die Nutzung des Gehweges als Radweg festgelegt. Vorrang behalten aber die Fußgänger. Demnach müssen Radfahrer absteigen, wenn sich viele Fußgänger auf dem Gehweg befinden.“

Die hohe Bordsteinkante wird die Kommune im Zuge der Erneuerung der Erich-Weinert-Straße zurückbauen. Zum Straßenprojekt gehört der Neubau des Gehweges auch im Einmündungsbereich. „Aktuell laufen in der Stadt Gadebusch die Haushaltsberatungen für das Investitionsprojekt. Steht die Finanzierung, dann wird von der Roggendorfer Chaussee bis zum Bowlingcenter in einem ersten Abschnitt gebaut, der Bordstein abgesenkt“, so Elßner gegenüber der SVZ.

 

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