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Planungen für Zentrale in der Kreisstadt Wismar : Gadebuscher Jobcenter bleibt erhalten

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Arbeitslose bzw. Arbeitnehmer, die zusätzliche Leistungen zum Verdienst über die Geschäftsstelle des Jobcenters Nordwestmecklenburg in Gadebusch in Anspruch nehmen, die werden weiterhin am Standort Gadebusch betreut.

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erstellt am 14.Okt.2012 | 07:18 Uhr

Gadebusch/Wismar | Arbeitslose bzw. Arbeitnehmer, die zusätzliche Leistungen zum Verdienst über die Geschäftsstelle des Jobcenters Nordwestmecklenburg in Gadebusch in Anspruch nehmen, die werden weiterhin am Standort Gadebusch betreut. Das sicherte Thorsten Nappe als Geschäftsführer Jobcenter Nordwestmecklenburg zu. "Wir bleiben mit dem vollen Dienstleistungsangebot präsent", so Nappe. Damit reagierte der Chef des Jobcenters auf Spekulationen, wonach das Jobcenter in der Agnes-Karl-Straße nur noch eingeschränkt tätig sein soll. Auslöser derartiger Spekulationen sind Planungen, wonach das Jobcenter seinen Standort in Wismar ausbauen will.Hinzu kommen Veränderungen bei der Agentur für Arbeit, die Schwerpunktmäßig in Grevesmühlen tätig sein wird (SVZ berichtete) und die Standortaufgabe der Kreisvolkshochschule in Gadebusch mit dem Umzug ins örtliche Gymnasium. Die angekündigten Umstrukturierungen der öffentlichen Einrichtungen gaben Spielraum für derartige Spekulationen.

Nappe bestätigte gegenüber der SVZ die Zielvorgabe des Jobcenters NWM. Grundlage ist ein Beschluss der Trägerversammlung, der gehören die Agentur für Arbeit und der Landkreis Nordwestmecklenburg an. Ein normaler Vorgang, so Nappe, denn bereits vor der Kreisreform in 2011, hätte "die Arge Nordwestmecklenburg und Wismar Festlegungen hinsichtlich eines gemeinsamen Standortes getroffen". Die Planer erhoffen sich ein effektiveres Arbeiten unter einem Dach. In Grevesmühlen und Gadebusch werde dies bereits praktiziert. "In Wismar arbeiten wir auf mehreren Stellen in der Stadt verteilt und wollen nun mit einem zentrumsnahen Standort alle 140 Mitarbeiter konzentrieren. "Bislang werden beispielsweise so genannte selbstständige Kunden von Ich-AGs in Gadebusch und das Thema Unterhaltsansprüche in Grevesmühlen bearbeitet. Die Rechtsabteilung des Hauses befindet allerdings am Standort Schwerin", sagt Nappe.

Da die Mehrzahl von Kunden aus Wismar und dem direkten Umfeld kommen, sei es sinnvoll, die Dienstleistungen zentral am Standort Wismar anzubieten. "Wie gesagt, wir bleiben mit dem vollen Dienstleistungsangebot auch in Gadebusch in den kommenden Jahren vor Ort", so Thorsten Nappe. Ob die demographische Entwicklung weiterführende Schritte erforderlich machen, könne zum heutigen Zeitpunkt niemand abschätzen.

Eine Immobiliengesellschaft der Agentur in Nürnberg wird nun die Vorstellungen des Jobcenters NWM prüfen, ob sich das Projekt Mietobjekt in der Stockholmer Straße, Hafennähe, realisieren lässt. Darüber hinaus muss die Stadt Wismar als Stätte des Weltkulturerbes wichtige bauliche Aspekte berücksichtigen. Im Januar wollen die Gremien einen Entwurf diskutieren.

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