Gadebusch : Gadebuscher Gymnasium öffnet seine Türen

Justus (l.) und Salli (r.) lassen sich von Boris (M.) beim Tag der offenen Tür im Gymnasium Gadebusch erklären, warum Lithium und Calcium so farbig verbrennen.
Justus (l.) und Salli (r.) lassen sich von Boris (M.) beim Tag der offenen Tür im Gymnasium Gadebusch erklären, warum Lithium und Calcium so farbig verbrennen.

Sechstklässler besuchen Unterricht und informieren sich über Schulwechsel

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29. Januar 2018, 05:00 Uhr

Bei den Chemikern ist an diesem Vormittag viel los. Die Bunsenbrenner laufen und die Teststäbe zischen und glühen.

Es ist Tag der offenen Tür im Gymnasium Gadebusch und Schüler und Eltern strömen durchs Haus, um sich anzuschauen, wo der Nachwuchs vielleicht bald weiterlernen soll.

„Das Interesse ist unverändert stark“, sagt der stellvertretende Schulleiter Heiko Helms. Bereits die Infoveranstaltung vorab für die Eltern war gut besucht. „Viele wollen wissen, wie die Räume aussehen, welche Fremdsprachen die Schüler lernen können. Eine ganze Menge Fragen gibt es“, sagt Helms. Und eine Menge Anmeldung für das nächste Schuljahr wurden ausgefüllt. Genaue Zahlen kann Helms aber nicht sagen. Viele Eltern nehmen die Anmeldebögen mit nach Hause und diskutieren dort mit ihren Kindern weiter.

Denn so ganz entschlossen sind noch nicht alle. Justus lässt gerade Lithium über dem Bunsenbrenner verglühen, ob er von der Regionalschule in Lützow zum Gymnasium nach Gadebusch wechseln soll, weiß der 12-Jährige noch nicht wirklich. Sein Freund Salli (12) aus Gottesgabe hat sich mit dem Gedanken schon angefreundet. Die beiden stehen gerade im Chemieraum und lassen sich von Boris aus der 9. Klasse erklären, warum Lithium, Calcium so farbig verbrennen. Die Experimente sind beliebt. Daneben konnten die Schüler sich Vorführungen der Theatergruppe und der Schulband anschauen und in den gläsernen Unterricht hineinschnuppern. Dort stellten sich die Fremdsprachen Französisch, Russisch und Latein vor und gaben einen kleinen Vorgeschmack auf die Anforderungen am Gymnasium.

Auch Jannik wollte herausfinden, ob er den Sprung von der Regionalschule aufs Gymnasium wagen soll. „Ich möchte gerne Mathelehrer werden“, erzählt der 12-Jährige aus Gadebusch. Das sei sein Lieblingsfach. Da war er bei Herbert Gutzeit genau richtig. Der Pädagoge ließ den Jungen gleich ein paar knifflige Aufgaben lösen.

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