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Küche vor Ort : Gadebuscher Essen an den Schulen der Stadt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Menuefactory übernimmt Versorgung vor Ort. Kantine ist in Planung

von
erstellt am 09.Sep.2014 | 23:53 Uhr

Die Essenversorgung an der Regionalschule in Gadebusch ist neu geregelt. Das Unternehmen Menuefactory hat mit dem neuen Schuljahr die Belieferung der Grund- und Realschule in Gadebusch wieder übernommen. Somit wird das Essen für die Gadebuscher Kinder nicht in Grevesmühlen, sondern vor Ort gekocht. Eine Neuerung, die Eltern und Schüler vorangebracht haben. Unter acht Bewerbern erhielt das Gadebuscher Unternehmen den Zuschlag. Das hat die Schulkonferenz entschieden. „Wir freuen uns, vor Ort die Versorgung zu übernehmen“, sagt Cindy Burmeister von der Menuefactory. Das Unternehmen beliefert neben Gadebusch die Schulen in Rehna, Dassow, Klütz sowie einige Kindergärten.

Drei gelernte Köchinnen fertigen das Mittagessen für die Mädchen und Jungen im Nordwesten nach den geforderten Standards. Zwei Menüs und ein Salatangebot stehen auf der Speisekarte. Eine Salatbar und Getränke kommen an der Ausgabe hinzu. „Mal sehen, ob die Kinder das zusätzliche Angebot annehmen“, sagt Burmeister. Gekocht wird aktuell noch in der Küche des Gadebuscher Schlosses. Voraussichtlich Ende des Jahres wird im Anbau des Schlosses der Betrieb eingestellt. „Wir ziehen um“, sagt Burmeister.

Ziel des Gadebuscher Versorgers wird die Inbetriebnahme einer modernen Küche sein. Burmeister: „Neuer Standort wird das ehemalige Supermarktgebäude in der Heinrich-Heine-Straße, in direkter Nachbarschaft zur Heinrich-Heine-Schule sein.“ Ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft, betont die Chefin mit Blick auf die technischen Anforderungen und modernen Arbeitsbedingungen.

Aktuell wird unter dem Dach des ehemaligen Supermarktes ordentlich gebaut. Ronald Piske von der Schlaginski Bau GmbH und Co KG versteht sich nicht weniger im Kelleschwingen als die Mitarbeiter in der Schulküche, auch wenn es um das Verputzen der Wände mit Spachtelmasse, Kleber und Beton geht. Dort, wo einst die Fleischerei ihre Waren vorbereitete, entstehen Kühlzellen und die neue Kochstrecke. „Für einen ordentlichen Betrieb bauen wir neueste Belüftungstechnik ein“, sagt Kai Burmeister. Weitere Nutzungspläne für den ehemaligen Flachbau liegen in der Schublade. Voraussichtlich in 2015 öffnet in den abgegrenzten Vorräumen zur Küche eine Mittagskantine im Wohngebiet. Rund 40 Plätze sind in der Planung, um dort , wo einst Backwaren verkauft wurden, Essen auszureichen. Damit erhalten Berufstätige als auch Senioren die Möglichkeit einer Mittagsversorgung.


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