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Kreisfeuerwehrmarsch in Drispeth : Gadebuscher auf dem Treppchen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

30 Mannschaften nehmen am 22. Kreisfeuerwehrmarsch teil / Kreiswehrführer Torsten Gromm enttäuscht über geringe Teilnehmerzahl

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erstellt am 27.Aug.2017 | 21:00 Uhr

Sie haben sich viel vorgenommen, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gadebusch. „Wir treten diesmal mit unseren Zug- und Gruppenführern an und wollen schon den Sieg einfahren“, sagt Stadtwehrführer Sebastian Otto nicht ohne ein Augenzwinkern, denn eine große Auswahl an Kameraden hatten sie nicht.

Das ist generell das Problem bei solchen Veranstaltungen des Kreisfeuerwehrverbandes Nordwestmecklenburg: Daneben muss die Einsatzbereitschaft der Wehren gewährleistet bleiben und das bei vielerorts sinkenden Mitgliederzahlen. Und beim diesjährigen Kreisfeuerwehrmarsch kommt noch hinzu, dass er mitten in der Ferien- und Urlaubszeit stattfindet. Trotzdem: „30 Mannschaften sind einfach zu wenig. Die Wehren sind nun mal alle Mitglied im Kreisfeuerwehrverband und da müssen sie auch an solchen Veranstaltungen teilnehmen“, sagt ein sichtlich enttäuschter Kreiswehrführer Torsten Gromm.

Immerhin haben es die Wehren Gadebusch, Wismar/Altstadt, Hohen Viecheln, Schönberg und Lübow geschafft, Erwachsenen- und Jugendmannschaften zu stellen, Dassow geht dafür gleich mit zwei Nachwuchs-Teams ins Rennen. Aus sechs Mitgliedern besteht so eine Wettkampf-Formation.

Der Wettbewerb beinhaltet einen 7-Kilometer-Fußmarsch auf dem an mehreren Stationen feuerwehrpraktische und -sportliche Aufgaben zu lösen sind. Diese sind auf Zeit und ohne Fehler zu absolvieren. Wer Fehler macht, bekommt eine Zeitstrafe. Am Ende gewinnt die Truppe mit der kürzesten Zeit. Neben den Stationen „Sägen“ und „Schlauchboot“ ist vor allem „Stiche und Bunde“ ein Gradmesser an diesem Tag. „Hier müssen ganz spezielle Knoten auf Zeit gebunden werden: Mastwurf, Zimmermannsschlag, Spierenstich, Kreuz- und Rettungsknoten“, erklärt der stellvertretende Kreiswehrführer Heinz Hinzmann, der diesen Stand betreut.

Am Ende sind die Kameraden aus Hohen Viecheln am schnellsten auf dem Parcours in Drispeth und gewinnen den 22. Kreisfeuerwehrmarsch vor den Kameraden aus Schönberg. Immerhin über Platz Drei freuen sich die Gadebuscher vor Rehna und Lützow. Bei den Jugendwehren gewinnt Schlagsdorf vor Schönberg und Stove bei Wismar.

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