Ausstellungseröffnung : Gadebuscher Ansichten über mehr als 100 Jahre

Man musste schon genau hinschauen: Auf manchen Postkarten sind auch Personen zu erkennen.
Man musste schon genau hinschauen: Auf manchen Postkarten sind auch Personen zu erkennen.

Postkarten und Zeitdokumente aus dem 19. und 20. Jahrhundert in der Museumsanlage zu sehen

svz.de von
07. April 2015, 00:37 Uhr

Wie sehr sich der Gadebuscher Marktplatz in den vergangenen 100 Jahren verändert hat können sich die Besucher der Gadebuscher Museumsanlage jetzt in deren Dachgeschoss anschauen. Im Rahmen des Osterfestes wurde am Sonntag eine Ausstellung zum Wandel der Stadt Gadebusch in den vergangenen 130 Jahren eröffnet.

„Ich bin zwar erst drei Monate hier, aber es war fantastisch zu sehen, wie man Stück für Stück die Geschichte Gadebuschs zusammen bekommen hat“, erzählte Gerald Brincker, der die Ausstellung eröffnete. Besonders den vier Gadebuschern Riccardo John, Willi Gunia, Horst Stutz und Jörg Möller war es zu verdanken, dass sich jetzt jede Menge Postkarten in den Glasvitrinen wiederfinden, die von den Besuchern begutachtet werden können. „Jörg Möller hat nicht nur mit vielen Zeitdokumenten helfen können, sondern hat auch den Anstoß zu dieser Ausstellung gegeben“, sagte Gerald Brincker. Auf seiner Recherche sei Brincker allerdings auf viele weitere interessante Dinge aus der Stadt Gadebusch gestoßen. Und so könnte es gut sein, dass sich im kommenden Jahr eine weitere Ausstellung mit dem Thema Gadebusch beschäftige. „Dann wollen wir allerdings ein einzelnes Detail der Stadt in die Betrachtung ziehen. Vielleicht sogar den Marktplatz. Denn wie der sich in den Jahren verändert hat, ist schon toll. Und es gibt jede Menge Dokumente darüber“, erzählt Gerald Brincker.

Bis Pfingsten ist die Ausstellung in der Museumsanlage zu sehen. Anschließend geht es mit einer Spielzeugausstellung weiter. Geöffnet ist mittwochs bis freitag s von 10 bis15 Uhr, sonnabends von 14 bis 17 Uhr und sonntag s von 14 bis 17 Uhr. Montags ist geschlossen.
 

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