Umgehungsstraße B104 : Gadebusch wird zur Staufalle

Die einst für 38 Millionen D-Mark gebaute Gadebuscher Umgehungsstraße muss instand gesetzt werden. Die Arbeiten beginnen am Montag und enden voraussichtlich im November dieses Jahres.
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Die einst für 38 Millionen D-Mark gebaute Gadebuscher Umgehungsstraße muss instand gesetzt werden. Die Arbeiten beginnen am Montag und enden voraussichtlich im November dieses Jahres.

Die B 104 wird von Montag an auf einer Länge von fast drei Kilometern repariert

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18. August 2016, 05:00 Uhr

Autofahrer müssen sich auf mögliche Staus und somit längere Fahrzeiten auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub einstellen. Denn Gadebusch wird ab der kommenden Woche zu einer Staufalle. Grund: Die 1993 für den Verkehr freigegebene Umgehungsstraße (B104) muss auf einer Länge von knapp drei Kilometern instand gesetzt werden. Das kündigt das Straßenbauamt Schwerin an. „Es werden die oberen Asphaltschichten erneuert und ein Armierungsgitter zur Verminderung einer erneuten Rissbildung verlegt“, erklärt Susann Schult vom Straßenbauamt auf SVZ-Anfrage. Nach ihren Angaben werden die Arbeiten voraussichtlich bis Ende November dieses Jahres andauern. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf rund 850 000 Euro und werden vom Bund getragen.

Während der Reparaturzeit wird der Verkehr abwechselnd zwei- oder einspurig mit Ampelregelung an den Baubereichen vorbei geführt. Teilweise wird auch die Industriestraße für den Verkehr als Umleitung genutzt.

Gadebuschs stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Schafranski (CDU) hofft, dass die Instandsetzung der Umgehungsstraße nicht all zu sehr mit dem Bauprojekt Roggendorfer Chaussee kollidiert. Dort gibt es bereits Straßenbauarbeiten, die sich nach Angaben des Amtes Gadebusch voraussichtlich noch bis Ende Oktober hinziehen könnten. Danach sollen noch Restarbeiten erledigt werden.

Fazit: Wer kann, sollte ab Montag Gadebusch weiträumig umfahren.

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