Bauarbeiten : Gadebusch wird zum Nadelöhr

Anfang September wird die Roggendorfer Chaussee zur Baustelle.
Anfang September wird die Roggendorfer Chaussee zur Baustelle.

Bürgerversammlung zur Sanierung der Roggendorfer Chausee am 1. September in der Mensa der Heinrich-Heine-Schule

23-11367724_23-66109651_1416395531.JPG von
24. August 2015, 23:30 Uhr

Die Innenstadt wird ab Anfang September zum Nadelöhr. „Wir bereiten die Sanierung der Roggendorfer Chaussee vor“, sagt Bauamtsleiterin Rommy Elßner. Ab Baustart müssen Anwohner und Durchreisende mit erheblichen Verkehrseinschränkungen rechnen. „Wie das alles vonstatten gehen soll, wollen wir mit den Bürgern besprechen“, so Elßner weiter.

Als Termin für eine Bürgerversammlung steht die öffentliche Bauausschusssitzung am Dienstag, 1. September an. Diese findet in der Mensa in der Heinrich-Heine-Straße statt und beginnt um 18 Uhr.

Fest steht: In einem ersten Bauabschnitt wird der rechte Straßenbereich zwischen der Eisdiele und der Heinrich-Heine-Straße zur Baustelle. Damit der innerstädtische Verkehr in Richtung Zentrum und Ratzeburg funktional bleibt, wird dieser einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. „Wir müssen die Forderungen des Straßenbauamtes einhalten“, sagt die Leiterin des Bauamtes. Zur Baustelle wird die Hauptverkehrsader für einen Zeitraum von mehreren Monaten. Elßner geht von einem Baufenster von September 2015 bis Sommer 2016 aus.

Am Projekt beteiligt sind verschiedene Firmen, darunter der Zweckverband Radegast, der die Trinkwasserleitung im Zuge der Maßnahme erneuern wird. „Darüber hinaus gehört zum Projekt der Bau des Regenwasserkanals, Beleuchtung, Geh- und Radweg und natürlich die Fahrbahn“ so Elßner. Der Abschnitt Eisdiele bis zur Heinrich-Heine-Straße sei für eine Fortführung des Projektes wesentlich. Erst im Anschluss lasse sich die Kreuzung Jarmstorfer Straße mit der insgesamt problematischen Lage zur Ableitung des Regenwassers mit einbinden. An dem von Gadebusch gewünschten Kreisverkehr Jarmstorfer Straße werde die Kommune festhalten. Offen ist allerdings, wie sich die Untere Verkehrsbehörde des Landkreises endgültig positionieren wird. Dort wird der Kreisverkehr trotz funktionaler Beispiele aus MV als nicht optimal eingestuft. Die Stadt wolle allerdings an dem zukunftsweisenden Modell festhalten.

Nicht von der Prioritätenliste gestrichen wurde die Sanierung der Erich-Weinert-Straße. Sie wird zurückgestellt, um das mit Fördergeldern finanzierte Vorhaben Roggendorfer Chaussee fristgerecht umzusetzen. Für deren Ausbau sind eine Millionen Euro veranschlagt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen