Gadebusch : Gadebusch und umliegende Dörfer setzen auf lebensrettende Technik

Matthias Jankowski, Wahlleiter des Amtes Gadebusch, bittet Bürger um Mithilfe bei der Auszählung der Stimmzettel im Mai.
Matthias Jankowski, Wahlleiter des Amtes Gadebusch, bittet Bürger um Mithilfe bei der Auszählung der Stimmzettel im Mai.

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19. Dezember 2018, 20:00 Uhr

Im Amtsbereich Gadebusch setzen immer mehr Kommunen auf die lebensrettenden Defibrillatoren. So verfügt allein die Stadt Gadebusch über vier solcher Geräte, die an verschiedenen Standorten Leben retten können. Zu finden sind diese Defibrillatoren im Rathaus, im Museum, in der Sporthalle in der Amtsstraße und in der Bibliothek.

Auch die Gemeinden Rögnitz, Roggendorf und Mühlen Eichsen verfügen seit Neuestem über derartige Geräte. Zu finden sind sie in den Dorfgemeinschaftshäusern. Darüber hinaus zählen in Roggendorf und Mühlen Eichsen auch die Sporthallen zu den „Defi“-Standorten.

„Wir hoffen, dass wir die Geräte nie brauchen werden. Aber im Ernstfall ist es gut zu wissen, dass solche Geräte zum Einsatz kommen können“, sagt Matthias Jankowski vom Amt Gadebusch. Nach seinen Angaben profitierten die vier Kommunen von einem Förderprogramm des Landes, das dafür eine Million Euro aus dem Strategiefonds zur Verfügung stellte. „Die Anschaffung solcher Geräte wurde dabei zu 100 Prozent gefördert. Die Auflage ist eine fünfjährige Einsatzbereitschaft der Defibrillatoren. Außerdem muss ein Beauftragter in die Handhabung dieser Geräte eingewiesen werden“, verdeutlicht der Leitende Verwaltungsbeamte. Gekennzeichnet sind öffentlich zugängliche Defibrillatoren mit einem weißen Herz und grünem Blitz sowie einem weißen Kreuz. „Diese Geräte sind im Grunde genommen kinderleicht zu handhaben und verfügen über eine entsprechende Automatik“, so Jankowski.

Nach Angaben des Arbeiter Samariter Bundes analysiert der Defibrillator durch eine Software die Herztätigkeit des Patienten. Wird ein Herzkammerflimmern erkannt, wird die Defibrillation freigeschaltet und per Knopfdruck angewiesen. Das Gerät übernehme selbsttätig die Wahl und Aufladung der Energie für den Schock. Es folgt dabei programmierten Abläufen gemäß den Empfehlungen internationaler notfallmedizinischer Gremien.

„Eine versehentliche oder falsche Schockabgabe durch den Ersthelfer ist ausgeschlossen. Nur wenn das Gerät ein Herzkammerflimmern sicher erkannt hat, gibt es den Knopfdruck für einen Elektroschock frei“, verdeutlicht der ASB. mica

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