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Bauhof soll Gehwege ausbessern : Gadebusch stolpert

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Knüppelwege, lose und hochstehende Gehwegplatten, fehlende Bürgersteige - im Stadtgebiet von Gadebusch gibt es Bedarf hinsichtlich der Nachbesserung an und Sanierung von öffentlichen Wegen.

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erstellt am 02.Aug.2013 | 10:40 Uhr

Gadebusch | Knüppelwege, lose und hochstehende Gehwegplatten, fehlende Bürgersteige - im Stadtgebiet von Gadebusch gibt es Bedarf hinsichtlich der Nachbesserung an und Sanierung von öffentlichen Wegen. Dafür sprach sich der Gadebuscher Horst Biskupek auf der Tagung des Bauausschusses der Stadt aus. Biskupek ist Vorsitzender des Seniorenbeirats und hat die Möglichkeit, auf dem kurzen Dienstweg die Anliegen von Bürgern auf der Tagung des Gremiums zur Sprache zu bringen. "Der Knüppeldamm auf der Zufahrt zum Baumarktgelände in der Rehnaer Straße ist wahrlich nicht einfach zu meistern", sagt Biskupek. Wahre Stolpersteine gebe es zudem im Wohngebiet der Heinrich-Heine-Straße, insbesondere an den Stichstraßen. "Dort sind die Gehwegplatten lose oder stehen empor", so der Senior. Dies seien Stolperfallen, die besonders für ältere Menschen zum Problem werden können. Abhilfe möge der Bauhof der Stadt schaffen und bei einer Kontrolle die Schadstellen registrieren.

Bauamtsleiterin Rommy Elßner sind einige der Stolperfallen bekannt. Das Projekt Auffahrt Rehnaer Straße lässt sich allerdings nicht kurzfristig lösen. "Der Gehweg befindet sich zwar im öffentlichen und somit städtischen Bereich. Bislang gehen wir davon aus, dass das Unternehmen Raiffeisen dort seinen Markt ausbauen will und sich folglich die Zufahrt ändern wird", sagt Elßner. Es wäre nicht von Vorteil, heute Geld in die Hand zu nehmen, wenn in zwei Jahren solch ein Bauprojekt Realität werde. Als wichtiges Projekt bezeichnete Horst Biskupek eine mögliche Erweiterung des Gehweges in der Puschkinstraße. "Dieser endet mitten im Wohngebiet. Es fehlen zirka 15 Meter zur Anbindung an die Straße Am Friedhof", sagt der Gadebuscher. Die bislang nicht ordnungsgemäße Führung der Fußgänger ist bekannt, bestätigte Rommy Elßner. Auf einer der kommenden Sitzungen beabsichtigt der Ausschuss jetzt anhand einer Skizze, eine mögliche Erweiterung zu besprechen.

Auf ein Parkverbot an jedem dritten Freitag im Monat müssen sich zudem die Anwohner der Puschkinstraße einstellen. Grund: Die Straßenkehrmaschine hat aufgrund abgestellter Fahrzeuge keine freie Fahrt. "Die Stadt muss sich kümmern", so Biskupek. Bauausschussmitglied Frank Speck sprach sich für Hinweiszettel an der Autoscheibe aus. Von Amtswegen wird geprüft, ob eine wirksame Beschilderung erfolgversprechend ist.

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