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Tourismuszentrum : Gadebusch setzt auf Schwedenschlacht

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher Stadtvertreter geben grünes Licht für den B-Plan Sondergebiet „Schlachtfeld 1712“

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Nach dem Rückzug des Kulturhistorischen Vereins von 1712 setzt nun die Stadt Gadebusch auf eine Offensive im Tourismusbereich. So hat sie grünes Licht für die Aufstellung eine Bebauungsplanes namens Sondergebiet „Tourismuszentrum Schlachtfeld 1712“ gegeben.

Eines der Ziele ist die touristische Attraktivität zu erhöhen. So könnte vor Ort ein Besucherzentrum errichtet werden. Darüber hinaus soll das Schlachtfeld mit Wegen und touristischen Hinweistafeln in deutscher und englischer Sprache ausgestattet werden, heißt es zur Begründung.

Die „Schwedenschlacht“ von 1712 zieht auch heute noch Jahr für Jahr sowohl Schweden als auch Dänen und Interessierte aus ganz Deutschland an. Beleg dessen sind beispielsweise Gästezahlen. So weist allein das Hotel Gadebuscher „Christinenhof“ 16 700 Übernachtungen von dänischen und schwedischen Gästen in den zurückliegenden fünf Jahren aus. „Die ,Schwedenschlacht‘ ist also zweifellos eines der touristischen Pfunde, mit denen Gadebusch wuchern kann“, sagt der Vorsitzende des Gadebuscher Kulturausschusses, Klaus Leuchtemann. Nach seinen Angaben sollen künftig in der Wakenstädter „Schwedenhütte“ noch mehr Informationen für Besucher aus dem In- und Ausland verfügbar sein. „Wir statten die Hütte nicht nur neu mit historischem und zum Teil nach historischem Vorbild nachgemachten Inventar aus. Wir versehen sie auch mit Infotafeln, auf denen u. a. Grabungsergebnisse präsentiert werden“, sagt Klaus Leuchtemann. Derzeit würden zudem Mitarbeiter der Museumsanlage sowie Ehrenamtler geschult, um Einheimischen und Gästen fundiert über die Geschehnisse von einst informieren zu können. Bürgermeister Ulrich Howest bezeichnet die „Schwedenschlacht“ als ein Alleinstellungsmerkmal für die touristische Entwicklung Gadebuschs.

 

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