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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

20. August 2017 | 11:47 Uhr

Bauvorhaben : Gadebusch putzt sich heraus

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Am Burgsee schreitet der Hortneubau voran / Baubeginn am Bahnhof verzögert sich / Altes Pfarrhaus soll saniert werden

Kinderlachen hallt noch nicht durch die Flure. Doch schon bald wird sich dies ändern. Der Hortneubau in Gadebusch kommt gut voran. Derzeit wird am Obergeschoss gearbeitet. Die Stadtvertreter Gadebuschs haben nun für weitere Maßnahmen den Weg frei gemacht und einem Investitionskredit über 852 000 Euro von der Kreditanstalt für Wiederaufbau zugestimmt. „Es läuft alles nach Plan. Bis Jahresende soll der Bau fertig sein“, so die Sachgebietsleiterin Bau, Rommy Elßner. Dies hofft auch Holger Glatz, Geschäftsführer des Jugendhilfezentrums Rehna, dem Träger des Horts. „Wenn wir es schaffen wollen wir gerne zum 1. Januar dort einziehen. Denn gerade die Heizkosten für die Aula sind derzeit sehr hoch“, so Glatz. Eine Vorschul- und drei Hortgruppen sind geplant.

An anderer Stelle verzögern sich die Bauarbeiten hingegen. Eigentlich sollte mit dem Neubau der Verkehrsanbindung am Bahnhof Gadebusch bereits begonnen worden sein. Doch bisher wurden als vorbereitende Maßnahme nur einige Bäume entfernt. „Die Firmen haben derzeit volle Auftragsbücher. Daher sind die Preise hoch“, erläutert Elßner. Die veranschlagten Kosten für den Neubau haben sich so um 50 000 Euro auf 350 000 Euro erhöht und die baufachliche Prüfung ist nicht abgeschlossen. „Der Förderbescheid liegt noch beim Landesförderinstitut“, so Elßner. Erst wenn dieser vorliegt können die Arbeiten in Angriff genommen werden. Bürgermeister Ulrich Howest hofft nun, dass im Mai die Arbeiten aufgenommen werden. „Wir stehen in den Startlöchern, aber vor Mai wird es definitiv nichts“, so Elßner. In Zukunft sollen hier 15 Parkplätze und eine Bushaltestelle entstehen. Dafür muss zunächst die alte Laderampe abgerissen und das Gelände angepasst werden.

Und auch das nächste Bauvorhaben steht bereits an. Das alte Pfarrhaus in Gadebusch soll saniert werden. Der Kirchenkreis Wismar geht von knapp einer Million Euro Baukosten aus. Davon kommen 321 000 Euro aus Städtebaufördermitteln, die Gadebusch zu einem Drittel trägt. „Wir nehmen uns jetzt Zeit für die Entwurfsplanung und wollen Anfang des kommenden Jahres mit der Sanierung beginnen“, erzählt Ute Reil-Romanski, Baubeauftragte des Kirchenkreises Wismar.

Dabei wird das Haus von Grund auf instandgesetzt. Das Dach und die Fassade werden ebenso saniert wie die Innenräume. Im Anschluss soll die Verwaltung der Kirchgemeinde hier konzentriert werden. „Damit wird ein weiteres Stadtbild prägendes und unter Denkmalschutz stehendes Gebäude saniert“, freut sich Ulrich Howest.

 

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erstellt am 04.Apr.2014 | 00:30 Uhr

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