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Stadt baut neuen Hort am Burgsee : Gadebusch plant weitere Investitionen

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Die Stadt Gadebusch will auch 2013 investieren. Das größte Projekt ist der Bau eines neuen Hortgebäudes am Gadebuscher Burgsee. Zudem bedankt sich die Stadt mit einem Neujahrsempfang bei Unternehmern und Vereinen.

svz.de von
erstellt am 21.Jan.2013 | 10:57 Uhr

Gadebusch | Beim Neujahrsempfang der Stadt Gadebusch hat Bürgermeister Ulrich Howest weitere In vestitionen für 2013 angekündigt. "Das mit Abstand größte Vorhaben der Stadt ist der Bau eines neuen Hortgebäudes auf dem Gelände der ehemaligen Kindertagesstätte, Am Burgsee’", sagte Howest. In einem zweigeschossigen Gebäude sollen die Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen und die Betreuungsbedingungen für die Kinder maßgeblich verbessert und Betriebskosten für die Stadt erheblich reduziert werden. Zurzeit erfolgt die Hortbetreuung der Kinder teilweise in der maroden Aula auf dem Schlossberg.

Verbessern soll sich 2013 auch die Situation für Sportler der TSG Gadebusch. "Nach jahrelanger Vorarbeit und mit finanzieller Unterstützung der Stadt und des Landes kann die TSG in diesem Jahr das Nebengebäude des Vereinsheims sanieren und einen neuen Sanitärtrakt als Anbau errichten", kündigte Howest vor 150 Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen, Kultur und Kirche an.

Finanziell kann Gadebusch 2013 nicht mehr aus dem Vollen schöpfen. Anders als in den vergangenen zehn Jahren müssten aus heutiger Sicht sämtliche investive Vorhaben über Fördermittel und Kredite finanziert werden.

Howest nutzte den Neujahrsempfang auch dazu, Danke zu sagen an die vielen Menschen, die ohne eigene finanzielle Interessen ehrenamtlich das Gemeinwesen bereichern. Beispielsweise in den Vereinen und Einrichtungen der Stadt, der Volkssolidarität, im Jugend- und Freizeithaus, beim Mädchentreff, bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, aber auch in der Stadtvertretung.

Rückblickend auf das vergangene Jahr hob Howest den 300. Jahrestag der Schlacht bei Gadebusch hervor. Stellvertretend für die vielen Helfer und Unterstützer würdigte er in diesem Zusammenhang das Engagement von Frank Rohmann und Klaus Leuchtemann. Unter Rohmanns Leitung habe der Kulturhistorische Verein von 1712 in zäher Kleinarbeit die so genannte Schwedenschlacht aufgearbeitet und wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit geholt. Klaus Leuchtemann habe mit großem Engagement, Idealismus und guten Ideen maßgebliche Programmpunkte bestimmt.

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