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Baugebiet Am Volkspark : Gadebusch muss Zahl der Bauplätze reduzieren

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Nach Nutzungsaufgabe der Gebäude Am Volkspark ist auch der Bestandsschutz verloren gegangen

von
erstellt am 20.Jul.2015 | 23:42 Uhr

Schlechte Nachricht für potentielle Häuslebauer: Für sie wird es weniger Grundstücke auf dem Areal Am Volkspark in Gadebusch geben. So wird sich die Zahl der Bauplätze von 18 auf voraussichtlich zehn bis zwölf verringern. Das sagte Bürgermeister Ulrich Howest gestern auf SVZ-Anfrage. Hauptgrund für die Reduzierung ist, dass eine dortige Waldumwandlung nicht für eine private Wohnnutzung möglich sei. „Seitens des Landes gibt es strikte Vorgaben zur Erhaltung der Waldflächen“, so Howest. Dabei sei der Waldabstand von 30 Metern einzuhalten. Ein weiterer Knackpunkt ist, dass mit der Nutzungsaufgabe der Gebäude Am Volkspark auch der Bestandsschutz für die Bebauung verloren gegangen ist.

Dass für Häuslebauer weniger Platz zur Verfügung stehen wird, bezeichnet Howest als ärgerlich. Zum einen hatten sich bereits für alle 18 geplanten Grundstücke Interessenten gemeldet. Zum anderen könnten nun die Quadratmeterpreise steigen, wenn weniger Bauplätze zur Verfügung stehen. „Wir als Stadt können die Mehrkosten allein wohl nicht abfangen. Angedacht war ursprünglich ein Quadratmeterpreis von 60 bis 65 Euro. Jetzt müssen wir neu kalkulieren“, kündigt Howest an.

Die Stadt will bei der Erschließung des Baugebiet Am Volkspark in Vorkasse gehen und die Kosten durch den Verkauf der Grundstücke refinanzieren. Die Investitionssumme wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Startschuss für die Erschließung soll im Frühjahr 2016 erfolgen.

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