Straßenbau : Gadebusch investiert eine Million Euro

Die Kreuzung Roggendorfer Chausee und Erich-Weinert-Straße wird neu gestaltet. Außerdem entstehen in der Erich-Weinert-Straße später einseitige Parkplatznischen.
Die Kreuzung Roggendorfer Chausee und Erich-Weinert-Straße wird neu gestaltet. Außerdem entstehen in der Erich-Weinert-Straße später einseitige Parkplatznischen.

Ausbau der Roggendorfer Chaussee beginnt noch in diesem Jahr mit Kanalarbeiten

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07. August 2015, 23:18 Uhr

Eine Million Euro wird die Stadt Gadebusch bis Juni 2016 in die Sanierung und Erweiterung der 430 Meter langen Roggendorfer Chaussee stecken. Nicht nur die Beleuchtung sowie Abwasser- und Regenwasserleitungen werden erneuert, auch wird ein Teil des Gehweges erneuert, ein weiterer Teil erhält einen kombinierten Rad- und Gehweg.

Noch in diesem Jahr solle mit der Sanierung begonnen werden, teilte Bauamtsleiterin Rommy Elßner mit. Doch noch werde nicht die Straße aufgerissen, sondern nur der Regenwasserkanal neu dimensioniert und verlegt. „Wenn wir im Oktober mit der Straße beginnen würden, könnte der Winter dazwischen kommen und sich die Bauarbeiten verlängern. Das wollen wir nicht“, sagte die Bauamtsleiterin. Erst im März 2016 soll dann mit den Straßenbauarbeiten begonnen werden.

Während auf der linken Seite von Richtung Kreuzung Jarmstorfer Straße in Richtung Ratzeburg der Gehweg erneuert wird und in Höhe Kreuzung Erich-Weinert-Straße zwei Fußgängerüberwege die Passanten sicher über die Weinert-Straße und Roggendorfer Chaussee leiten sollen, wird die Fahrbahnbreite aus diesem Grund von derzeit 6,40 auf dann 6 Meter verringert. Dass das möglich sei, ging aus einer Verkehrszählung hervor, in der nur wenige LKW und Busse die Roggendorfer Chaussee befuhren. „Wir wollen auf der rechten Seite in Richtung Ratzeburg einen Gehweg für Fußgänger und Radfahrer errichten. Dann können Passanten, vor allem Kinder aus dem Kindergarten und der Regionalen Schule den direkten Weg bis zur Kreuzung Jarmstorfer Straße nehmen“, erklärte Romy Elßner. Der Gehweg soll aus roten Betonsteinen bestehen. Allerdings ergab sich bei Bodenprobenbohrungen, dass teilweise bis zu vier Aspahltschichten unter der Oberfläche liegen und das zu Problemen der Tragfähigkeit führen könne. „Wir werden das abfräsen lassen und das Material wieder als Untergrund verbauen. Dann ist die Tragfähigkeit gegeben“, erklärte Elßner.

Auch an der Kreuzung Jarmstorfer Straße wird bereits gebastelt. Hier soll in naher Zukunft ein Kreisverkehr entstehen. Die Radfahrer werden ähnlich wie in Lübecker Modellen um den Kreisverkehr herumgeleitet und sollten dann auch gefahrlos bis in die Altstadt kommen. Um das neue Straßenkonzept durchzusetzen, müssen einige der großen Alleebäume entlang der Chaussee weichen. Dafür wird gleich dreifacher Ersatz gepflanzt. So seien die Auflagen, erklärte die Bauamtsleiterin.

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