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Museum Gadebusch : Gadebusch erhält neue Münzwerkstatt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Museum bereitet neue Ausstellung vor. Sammler stellt Münzen zur Verfügung.

„Gadebusch ist Münzstadt. Und in eine Münzstadt gehört auch was mit Münzen“; sagt der Vorsitzende des Kultur- und Sozialausschusses, Klaus Leuchtemann.

Weil das so ist, arbeiten er, die Mitarbeiter der Museumsanlage und der Neu-Gadebuscher Alexander Roggatz derzeit daran, eine neue Ausstellung zu etablieren. „Wir haben hier im Haupthaus der Museumsanlage mit Hilfe des Städtischen Bauhofs eine Münzwerkstatt des Mittelalters nachgebaut, in der dann die Gadebuscher Münzen in einer Vitrine gezeigt werden“, berichtet der Museumsmitarbeiter Gerald Brincker.

Insgesamt vier Münzmeister hatte Gadebusch offiziell. Von 1542 bis 1624 wurde hier mit kurzen Unterbrechungen geprägt. Und aus allen vier Epochen sollen Geldstücke gezeigt werden. Etwa
14 Tage würden die Vorbereitungen noch dauern.

Diese Münzen stellt Alexander Roggatz aus seiner Privatsammlung als Leihgabe zur Verfügung. Der Hamburger ist bereits seit 40 Jahren Numismatiker, also Münzsammler. „Als ich vor fünf Jahren hier nach Gadebusch kam, dachte ich mir, hier muss es doch in irgendeiner Form eine Münzausstellung geben. Und da habe ich angefangen, Gadebuscher Münzen zu sammeln“, erzählt der ehemalige Mitarbeiter eines Hamburger Auktionshauses. Rund 30 von insgesamt 150 bis 160 verschiedenen Prägungen aus der Münzstadt hat er bereits zusammengetragen. Diese werden demnächst in der Gadebuscher Museumsanlage zu sehen sein, der Eröffnungstermin steht noch nicht fest.

Fest steht aber eine weitere interessante Ausstellung in der Museumsanlage in diesem Jahr: Vom 13. Juni bis zum 23. Juli wird die aus Berlin stammende Künstlerin Ursula Banse hier ihre Bilder ausstellen. Mit ihrer neuen Malweise „Bewegung“ hat die 73-Jährige bereits Einzelausstellungen in Güstrow, Hagenow, Schwerin und Rostock bestritten. Umrahmt werden die Werke der jetzt in Eickhof bei Warnow lebenden Malerin von Gedichten des Sportwissenschaftlers Dr. Bernd Grübler, der von diesen Bildern inspiriert wurde.

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erstellt am 20.Apr.2017 | 08:00 Uhr

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