Schätze der Natur : Fuchs und Hase zu Gast in der Kita

Auf Entdeckungstour: Theo Schnee (r.) und Jaly-Lion Stolte im Lernmobil des Kreisjagdverbandes. Der Hegering Rehna und die Waldschule ermöglichen dieses Erlebnis in Rehna. Links im Bild: Thomas Wössner vom Forstamt Grevesmühlen  Fotos: Michael Schmidt
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Auf Entdeckungstour: Theo Schnee (r.) und Jaly-Lion Stolte im Lernmobil des Kreisjagdverbandes. Der Hegering Rehna und die Waldschule ermöglichen dieses Erlebnis in Rehna. Links im Bild: Thomas Wössner vom Forstamt Grevesmühlen Fotos: Michael Schmidt

Die Waldschule des Grevesmühlener Forstamtes und der Hegering Rehna zeigen Schätze der Natur auf dem Spielplatz in Rehna

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25. März 2014, 00:00 Uhr

Auf Kuscheltour mit Fuchs und Hase können seit gestern Mädchen und Jungen der Kita des Jugendhilfezentrums in Rehna gehen. Denn die Waldschule des Forstamtes Grevesmühlen macht zwei Tage lang Station auf dem Rehnaer Kita-Spielplatz und hat das Lernmobil „Natur auf Tour“ des Kreisjagdverbandes Nordwestmecklenburg dabei.

28 ausgestopfte Tiere befinden sich in diesem Mobil. Viele davon haben ein so weiches Fell oder Gefieder, dass Kinder sie am liebsten mit nach Hause nehmen wollen. Thomas Wössner wundert das nicht. Der Mann von der Waldschule des Grevesmühlener Forstamtes kennt die Reaktionen von Mädchen und Jungen, wenn sie Wildtieren Auge in Auge gegenüber stehen können. „Das Tolle an solch einem Mobil ist, dass die Mädchen und Jungen die Tiere, die sie aus der Natur kennen, anfassen können und man ihnen beispielsweise den Unterschied zwischen Kaninchen und Hasen erläutern kann“, sagt Wössner.

Der Renner bei den Kindern sind allerdings zwei andere Bewohner des Waldes: der Fuchs mit seinem weichen Fell und der Uhu mit seiner Größe von einem halben Meter.

Der Hegering Rehna hat es ermöglicht, dass Kinder der Region noch bis heute einen Einblick in das Reich der Wildtiere auf dem Kitagelände erhalten können. Zuvor hatten sich die Kita-Knirpse mit dem Projekt „Tiere im Winter“ beschäftigt, schauten sich Fährten an und erfuhren, was bei Fuchs und Hase auf dem Speiseplan steht. „Dass sie die Tiere nun aus der Nähe anschauen und vorsichtig anfassen können, ist der Höhepunkt des Projekts. Die Kinder waren platt, als sie soviele Tiere auf einmal sahen“, sagt Erzieherin Anne Tews.

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