Lützow : Frühlingsstart für Schachspieler

Nina Vossler (l.) ging als jüngste Starterin aus Gadebusch, Lena Dorendorf als älteste Nachwuchspielerin an den Start.
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Nina Vossler (l.) ging als jüngste Starterin aus Gadebusch, Lena Dorendorf als älteste Nachwuchspielerin an den Start.

Turn- und Sportgemeinschaft Gadebusch und Regionale Schule Lützow luden zum landesweiten Turnier ein

svz.de von
13. Mai 2018, 20:45 Uhr

Nina Vossler ist gerade einmal sieben Jahre jung. Schon zwei Jahre lang schiebt sie die weißen und schwarzen Figuren über das Schachbrett. Seit einem Jahr tut sie das im Verein, bei der Schachjugend der TSG Gadebusch. Vorbild ist ihr Bruder Ben, der ist bereits zwölf Jahre alt und spielt demzufolge schon etwas länger Schach. Beide ließen es sich nicht nehmen, am Sonnabend am Frühjahrsturnier der Turn- und Sportgemeinschaft Gadebusch in Zusammenarbeit mit der Regionalen Schule Lützow teilzunehmen. Fast 70 Mädchen und Jungen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kamen dazu, um sich in den Altersklasse U10, U12, U16 und U20 zu messen.

„Wir haben heute 15 Spielerinnen und Spieler am Start. Das ist fast die gesamte Abteilung“, erklärte Trainerin und Organisatorin Uta Dorendorf. Zusammen mit einigen Helfern sorgte sie dafür, dass die 7- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen gleich sieben Mal jeweils 45 Minuten lang einen Gegner auf der anderen Seite des Tisches hatten und am Ende auch Sieger gekürt wurden. Mit ins Rennen schickte sie auch die eigene Tochter Lena. Sie ist bereits 18 Jahre alt, Schülerin der zwölften Klasse des Gadebuscher Gymnasiums und versuchte sich in der U20, der ältesten Altersklasse des Turnieres. Hier war die Konkurrenz gerade aus dem eigenen Verein groß. Mit Lars Karrasch, Julius Kühne, Sarah Zoe Groß und Emma Vochezer kamen gleich vier Kontrahenten aus den eigenen Reihen. Doch für einen Sieg reichte es bei keinem der Gadebuscher. Lars Karrasch kam hinter dem Schweriner Arne Schmidt auf Rang zwei, verlor nur eine Partie. „Arne ist ein sehr guter Schachspieler. Er gewinnt häufig, ist kaum zu besiegen“, sagte Trainerin Uta Dorendorf. Sie war dennoch hoch erfreut, den zweiten Platz für den Gastgeber zu verbuchen und auch alle anderen Gadebuscherinnen und Gadebuscher im Mittelfeld zu sehen.

Künftig wird es in dieser Altersklasse schwer für die Gadebuscher, weitere Siege einzufahren. Denn nach der zwölften Klasse werden viele den Verein verlassen und in die Berufswelt eintauchen. Da diese sich nicht immer in der Nähe von Gadebusch befindet, ist nun die nächstältere Altersklasse, die U16 an der Reihe, in die Fußstapfen ihrer Vereinskollegen zu treten.

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