Interview : Frieden und Wohlergehen

Landrätin Kerstin Weiss
Landrätin Kerstin Weiss

Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss und ihre Wünsche und Vorstellungen für das Jahr 2016

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01. Januar 2016, 15:32 Uhr

Das Jahr ist noch nicht einmal zwei Tage alt. Eine gute Zeit, um neue Pläne zu schmieden. Was steht 2016 an? Kerstin Weiss, Landrätin von Nordwestmecklenburg, hat für die Leserinnen und Leser der SVZ ihre Wünsche und Vorstellungen formuliert.


Was wünschen Sie sich in Ihrer Funktion als Landrätin vom Jahr 2016?
Kerstin Weiss Ich wünsche mir, dass die Verwaltung und die Politik noch besser zusammenfinden, um für den Landkreis und seine Bürger die notwendigen Entscheidungen zu treffen, die uns als Region noch weiter voranbringen. Ich will gern mein Möglichstes dazu beitragen.
Und was wünscht sich Kerstin Weiss privat vom nächsten Jahr?
Zu allererst wünsche ich mir Frieden und Wohlergehen für alle Menschen und dass mehr die Liebe unter den Menschen regiert als das Geld. Ich glaube, wenn sich alle darauf besinnen würden, hätten wir keine Krisenherde und Flüchtlinge auf der Welt.
Weiterhin übe ich mein Amt sehr gern und mit großer Leidenschaft aus. Aber ich merke, dass für meine Familie und für mich selbst sehr wenig Zeit bleibt. Auch habe ich mein Ziel, wieder regelmäßig Sport zu treiben, verfehlt. Da muss ich unbedingt etwas tun, sonst bleibt die Gesundheit auf der Strecke. Zu meinen persönlichen Wünschen für das nächste Jahr gehört deshalb zu Hause eine Ecke für Fitness einzurichten.
Was sind die dringlichsten Aufgaben der Landrätin für das nächste Jahr?
Zunächst muss im Januar unbedingt der Haushalt beschlossen werden, damit wir so schnell wie möglich aus der vorläufigen Haushaltsführung herauskommen und die Vereine und Gemeinden Planungssicherheit haben. Aber dann geht es gleich weiter – beispielsweise mit der Neuordnung der Wirtschaftsförderung und dem Thema Verwaltungsmodernisierung.
Welche Persönlichkeit möchten Sie im Jahr 2016 gern einmal persönlich kennenlernen?
Ich kenne schon sehr viele Persönlichkeiten, die mir Vorbild sind. Das muss nicht unbedingt eine weltberühmte Person sein, sondern auch der Handwerker von nebenan, der jeden Tag dafür kämpft, dass seine Angestellten genug Arbeit haben, ist eine Persönlichkeit, die ich sehr schätze.
Ich vermisse jedoch zwei Menschen, die leider in diesem Jahr von uns gegangen sind: Erhard Bräunig, der meinen persönlichen Werdegang stark prägte, und Helmut Schmidt, der ebenfalls dafür stand: Ein Mann, ein Wort, auch wenn es unbequem wird. Letzterem bin ich leider nie persönlich begegnet.
Letzte Frage: Im nächsten Jahr steht die Fußball-Europameisterschaft an. Wer wird gewinnen?
Die beste Mannschaft…

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