Adventszauber : Freude am „Stern von Mexiko“

Der „Stern von Mexiko“, wie der Weihnachtsstern auch genannt wird, zeigt sich längst wieder in den verschiedensten Farben. Dies stellt auch Floristikmeisterin Ina Urban gern einmal mehr unter Beweis. Fotos: Hans-Joachim Zeigert
Der „Stern von Mexiko“, wie der Weihnachtsstern auch genannt wird, zeigt sich längst wieder in den verschiedensten Farben. Dies stellt auch Floristikmeisterin Ina Urban gern einmal mehr unter Beweis. Fotos: Hans-Joachim Zeigert

Floristin Ina Urban kennt die Pflanzen: Ob rot oder weiß, sie alle lieben es im Nordwesten hell und warm

svz.de von
02. Dezember 2014, 06:05 Uhr

„Welche Pflanze darf es denn sein?“, fragt Ina Urban, von einem freundlichen Lächeln begleitet. Wie oft sie und ihre Mitarbeiterinnen des gleichnamigen Gartenbaubetriebes in Triwalk über die Jahre dies bereits taten, ist schwer nachvollziehbar. Sicher ist jedoch, der Weihnachtsstern hat längst wieder Saison und zeigt sich als eine der beliebtesten Pflanzen vor und während der kommenden Feiertage üppig und variantenreich. Denn neben der am meisten verbreiteten Form, im so genannten mercedesrot oder karminrot, gibt es weitere Varianten, von gesprenkelt bis fast weiß. Ebenso variieren die Größen, angefangen vom Miniaturformat, über Buschform bis hin zu hochstämmigen Züchtungen.

Da fällt die Wahl manchmal schwer. Doch egal in welch dekorativer Weise sie letztendlich die vorweihnachtliche Atmosphäre im Haus, im beheizten Wintergarten oder auch am Arbeitsplatz zieren. Ein paar Hinweise zu dieser ursprünglich aus Lateinamerika stammenden Pflanze gelten für alle Exemplare und sollten daher schon beachtet werden. „Ganz wichtig, Gießen sollte eher sparsam, statt üppig erfolgen und Staunässe tut ihr gar nicht gut“, so der Rat der Floristikmeisterin. Hell und warm sollte der „Stern von Mexiko“ ebenfalls stehen, allerdings nicht in direkter Sonne und auch nicht nahe der Heizung. Etwa 18 - 20 Grad Zimmertemperatur wären ideal, Zugluft dagegen ist nicht gut. Werden die Blätter gelb und fallen ab, wurde in der Haltung und Pflege etwas falsch gemacht.

In seiner eigentlichen Heimat Mexiko wächst der Strauch bis zu fünf Meter in die Höhe. „Flores de Noche Buena“ -– Blume der Heiligen Nacht – heißt sie dort und gehört zur Familie der Wolfmilchsgewächse. Aus diesem Grunde kann der Saft der Pflanze zu Magenreizungen führen, ist er versehentlich dorthin gelangt. Doch niemand muss schließlich in die farbenprächtigen Blätter, genannt Brakteen, denen allein die Beliebtheit zu verdanken ist, hineinbeißen. Von den eigentlichen und eher unscheinbaren kleinen Blüten, die sich im Zentrum der Brakteen befinden, spricht dagegen niemand. Diese sollten beim Kauf noch nicht abgefallen sein. Nur dann kann man sich noch längere Zeit an den wunderschön gefärbten Hochblättern erfreuen.

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