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Umwelttag in Rehna und Umgebung : Freiwillige Helfer putzen Kommunen heraus

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Am Umwelttag sammelten sie mehrere Kubikmeter Müll ein und pflegten den Rehnaer Bauteich

von
erstellt am 11.Apr.2016 | 04:42 Uhr

Verrostete Brotschneidemaschinen, zerrissene Isomatten, leere Schnapsflaschen – es scheint, als landet noch immer alles in der Natur. Das wurde am Sonnabend beim Umwelttag in Rehna und dazugehörigen Ortsteilen deutlich. Mehr als 100 Freiwillige und Vereinsmitglieder machten sich dabei nach Angaben von Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg daran, den Müll anderer wegzuräumen.

Auch wenn sie dabei nicht mehr ganz so viele Müllsäcke wie sonst füllen mussten, ekelig waren die Funde allemal. So sammelten die Helfer u. a. gefüllte Hundekottüten ein. Besonders häufig wurden darüber hinaus leere Schnaps- und Bierflaschen an Straßen gefunden. Allein zwischen Vitense und Rehna fand die achtjährige Johanna 22 Schnapsflaschen auf einem 300 Meter langen Abschnitt.

Auch derzeitige und ehemalige Rehnaer Schüler packten beim Umwelttag mit an. Sie entfernten am Bauteich abgestorbene Pflanzenreste und machten so wieder Platz für interessante Pflanzen, die den Ufersaum beleben. „Seggen, Schwertlilien, Sumpfdotterblumen, Schmalblättriger Merk, Kalmus, Rohrkolben und Sumpfsimse bekommen so wieder Gelegenheit zum frischen Wachsen, und der Verlandung des städtischen Kleinodes wird Einhalt geboten“, sagte der Rehnaer Lehrer Torsten Richter.

Am Umwelttag hatte sich auch der 74-jährige Friedrich Benthien beteiligt. Er machte sich mit der Jugendfeuerwehr auf einen viereinhalb Kilometer langen Müllsammel-Marsch. „Es ist einfach wichtig, dass die Natur sauber ist. Natürlich macht es mich stolz, wenn auch junge Brandschützer sich am Umwelttag beteiligen.“

Auch andere Kommunen wie Carlow, Dechow oder Veelböken putzten sich am Sonnabend heraus. In letztgenannter Gemeinde war ein sechs Kubikmeter große Container reichlich mit Müll gefüllt worden.

 

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