Technisches Hilfswerk in Gadebusch : Freiwillige Helfer legen Prüfung ab

Zur Rettung von Verletzten aus einem Schacht müssen die Helfer des THW das Binden eines Dreibocks beherrschen. Fotos: Holger Glaner
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Zur Rettung von Verletzten aus einem Schacht müssen die Helfer des THW das Binden eines Dreibocks beherrschen. Fotos: Holger Glaner

Ehrenamtliche aus ganz Norddeutschland treffen sich auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks in Gadebusch

svz.de von
22. Mai 2017, 05:00 Uhr

Hochwasser, akut vom Einsturz gefährdete Gebäude, Hilfseinsätze im Ausland - die Einsatzbereiche des Technischen Hilfswerks (THW) sind vielfältig. Voraussetzung für professionelle Hilfeleistung ist eine solide Grundausbildung. Am Sonnabend legten 15 Prüflinge u.a. aus Gadebusch, Ludwigslust, Wismar und sogar Hamburg auf dem THW-Gelände der Münzstadt ihre Prüfung zum sogenannten „aktiven Helfer“ ab. Als solche dürfen sie nach bestandener Prüfung an allen Einsätzen des THW mitwirken.

„Wichtigste Voraussetzung, um aktiver Helfer zu werden, ist die körperliche Fitness“, sagt Sven Glaser. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, Grenzen nach oben gibt es nach Aussage des stellvertretenden Ortsbeauftragten in Gadebusch keine. Und das erforderliche technische Verständnis erlangen die Helfer während ihrer Ausbildung. Die anschließenden Spezialisierungsmöglichkeiten der ehrenamtlich tätigen Helfer seien vielfältig. Von der Fachgruppe Sprengen über Trinkwasserversorgung, Brückenbau bis zur Logistik.

Mindestens 120 Stunden – Ausbildung, Übung, Einsätze – investieren die aktiven Helfer jährlich in ihr Hobby. Doch bei den meisten sind es mehr. Sven Glaser: „Wenn wir erst einmal zum Einsatz fahren, dauert es in der Regel recht lange.“ Selten unter vier Stunden, oftmals tagelang. Übrigens: Neue Helfer sind beim THW in Gadebusch jederzeit willkommen.

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