Rückblick : Freigabe der Umgehungsstraße 1993

Freie Fahrt: Hunderte Gadebuscher kamen zur Straßenübergabe am 2. September 1993.
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Freie Fahrt: Hunderte Gadebuscher kamen zur Straßenübergabe am 2. September 1993.

Der Bau kostete 38 Millionen D-Mark

svz.de von
18. August 2016, 05:00 Uhr

Seit 1993 rollt der Verkehr um Gadebusch. Für die 4,2 Kilometer lange Straße mussten zuvor eine halbe Million Kubikmeter Erdmassen bewegt werden. Vier Brücken mussten gebaut werden. Es entstanden daneben zwei 1,50 Meter breite so genannte Mehrzweckstreifen für den langsamen Verkehr mit Traktoren und für Fahrräder. 38 Millionen D-Mark kostete der Bau. Der damalige Wirtschaftsminister des Landes Conrad-Michael Lehment betonte bei der Übergabe am 2. September 1993 wie wichtig die Ortsumgehung für die schnellere Verbindung zum Nachbarland Schleswig-Holstein sei. Bis zu 13 800 Kraftfahrzeuge fuhren beispielsweise 1990 innerhalb eines Tages durch die Gadebuscher Innenstadt. Höhepunkt war der 30. April des selben Jahres: An jenem Tag gab es den größten Stau, den Gadebusch erlebte: Von Schwerin bis Ratzeburg ging es auf 49 Kilometern nur im Schritttempo voran.  

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