Schönfeld-Mühle : Freie Fahrt auf neuer Straße

Holger Saupe, Magnus Müller, Jürgen Ahrens und Klaus Runo (v.l.) vollziehen die Freigabe der  neuen Straße.
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Holger Saupe, Magnus Müller, Jürgen Ahrens und Klaus Runo (v.l.) vollziehen die Freigabe der neuen Straße.

Freie Fahrt von Schönfeld-Mühle nach Cramon: Seit gestern Nachmittag ist die Verbindung zwischen den beiden Orten offiziell wieder für den Verkehr freigegeben.

svz.de von
10. Dezember 2013, 04:00 Uhr

Freie Fahrt von Schönfeld-Mühle nach Cramon: Seit gestern Nachmittag ist die Verbindung zwischen den beiden an der Stepenitz liegenden Orten offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Sechs Wochen nachdem die Arbeiten an dem 380 Meter langen Stück Ortsdurchfahrt begannen. „Der Zustand der Straße war äußerst schlecht, teilweise war die Strecke unterspült“, sagt Bürgermeister Jürgen Ahrens. Heute ziert die Ortsdurchfahrt eine 4,20 Meter breite Asphaltstrecke, ganz ohne Schlaglöcher mit einem befahrbaren Gehweg.

Die schnelle Umsetzung wurde durch ein unkompliziertes Miteinander vor Ort möglich. „Dafür möchte ich mich im Namen der Bungalowsiedlung bedanken“, sagt eine Anwohnerin. Lobende Worte fand ebenso Dietmar Reihert aus Schönfeld-Mühle: „Trotz Baustelle war vor 8 Uhr am Morgen und nach Dienstschluss das Passieren der Baustelle immer möglich. Selbst am Tag gab es keine Probleme, die Baufirma hat uns durchfahren lassen.“

Verschwunden sind mit der Sanierung die eher wildgewachsenen Gärten nördlich der Straße. Stattdessen prägen Neuanpflanzungen von Obstbäumen das Ortsbild. „Des Weiteren hat sich die Dorfstraße von 3,20 Meter auf heute 4,20 Meter mit Gehweg verbreitert“, so Planer Ulf Leirich, der das Projekt mit der Tief- und Straßenbau Schwerin verwirklichte. Mehr an Straße war aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich, da die Verbindung an das Landschaftsschutzgebiet Stepenitztal mit seinen Feuchtgebieten grenzt.

Nach Angaben von Bürgermeister Ahrens belaufen sich die Investitionen auf 210 000 Euro inklusive einer Förderung von 130 000 Euro. Ob im Jahr 2014 ein Weiterbau nach Cramon sich anschließt, hängt letztlich von den finanziellen Möglichkeiten der Nachbarkommune ab. Die fehlende Straßenbeleuchtung, das Anpflastern der Auffahrten als auch die Ausgestaltung des Regenwasserabflusses erfolgt je nach Witterung in den kommenden Wochen.

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