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Museumsanlage Gadebusch : Fotos für neue Ausstellung gesucht

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Sammler und Museum wollen eine weitere Sonderschau über Gadebusch konzipieren

von
erstellt am 19.Mai.2016 | 05:00 Uhr

Das Ende naht, das Neue kommt: In der Gadebuscher Museumsanlage sind nur noch bis Sonntag historische Postkarten mit Motiven des Gadebuscher Marktes in einer Sonderausstellung zu sehen. Hunderte Gäste lockte diese Schau bislang an, und schon jetzt peilen die Ausstellungsmacher ein neues Projekt an. So möchten sie weitere historische Fotos aus Gadebusch präsentieren. Dabei setzen das Museumsteam und Jörg Möller als Mitglied des Fördervereins auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. Sie soll, wenn möglich, Bilder zur Verfügung stellen. Diese werden digitalisiert und sollen für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Die Originale, so Jörg Möller, erhalten die Familien zurück.

„Aus dem Fotomaterial, das uns zur Verfügung gestellt wird, soll dann ein neues Ausstellungskonzept entstehen. Im nächsten Jahr wollen wir die Bilder in einer Sonderausstellung zeigen. Letztlich wollen wir auch verhindern, dass ein Stück Gadebuscher Geschichte verloren geht“, sagt Möller. Museumsmitarbeiter Gerald Brincker meint, dass vermutlich Fotoschätze bei älteren Bürgern schlummern, die nicht in Vergessenheit geraten sollten.

Ein Stück Gadebuscher Geschichte hat zum Beispiel auch die Linda Waschmittel GmbH & Co. KG mitgeschrieben. Das Unternehmen war zwar 1951 als Volkseigener Betrieb in Schwerin gegründet worden. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war die Vorgängerfirma Chemische Fabrik Emil Dünfründ GmbH aber eine Zeit lang in Gadebusch ansässig. Das belegen Fotos aus Jörg Möllers Privatsammlung. Ein gerahmtes Bild, das einst in Dünfründs Gadebuscher Büro hing, ist übrigens bis heute in der Museumsanlage zu sehen. Es zeigt eine historische Marktansicht.

Es sind Bilder wie eben diese, die das Museum erhalten möchte. „Bevor jemand etwas wegschmeißt, sollte er bitte damit zu uns ins Museum kommen, damit wir es sichten können“, sagt Gerald Brincker.

Bei der aktuellen Postkarten-Ausstellung über Gadebusch war es ürbigens gelungen, dass verschiedene Sammler zusammen kommen. Dadurch war es möglich, 250 verschiendene historische Postkartenansichten von Gadebusch nachzuweisen.  

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