zur Navigation springen

Neues aus der „Steinzeit“ in Kussow : Fossileum öffnet seine Türen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Neue Ausstellung von Werner Bartel zu Pfingsten. Weitere Ausstellung anlässlich „Kunst offen“

von
erstellt am 07.Mai.2016 | 04:45 Uhr

Neues aus der „Steinzeit“ in Kussow. Pünktlich zu Pfingsten eröffnet Werner Bartel seine Fossilienausstellung in Kussow. Seit fast 20 Jahren ist der passionierte Sammler in halb Europa unterwegs und sammelt Fossilien in Kiesgruben, Steinbrüchen und an Stränden. Seine Sammlung ist inzwischen so umfangreich, dass es sich lohnt, diese der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Daraus entstand die Idee, eine Dauerausstellung zu schaffen. Gemeinsam mit Jan Hering und Falk Bartel wurde diese Idee in Kussow umgesetzt“, sagt der Gadebuscher Mitorganisator Ulf Bartel. Viele interessante Stücke warten auf den Besucher . „Es werden mehr als Seeigel und Donnerkeile zu sehen sein“, sagt Werner Bartel und schmunzelt. „Noch wird an den letzten Details gefeilt, aber bis zu ,Kunst Offen‘ an Pfingsten schaffen wir das“, so Bartel.

Neben dem Fossileum präsentieren sechs Künstler ihre Werke im Kussower Schafstall. Glas, Malerei, Mosaik, Zeichnungen und eine begehbare Installation aus Steinen erwarten den Besucher.

Das Steinzeitdorf vermittelt schon seit vielen Jahren Wissen aus dieser Zeit, das neue Fossileum ist eine sinnvolle Ergänzung und eine neue Attraktion in Kussow. Die Öffnungszeiten sind dem Steinzeitdorf angepasst und der Eintritt ist frei.

Das Steinzeitdorf in Kussow wurde Anfang 2014 vom Gadebuscher Unternehmer Ulf Bartel übernommen. Er möchte das Steinzeitdorf auf dem 14  000 Quadratmeter großen Gelände weiter erhalten. So hat der Natur- und Heimatverein Kussow e. V. mit dem Übergang das Gelände gepachtet. Bereits damals kündigte er an, dass sein Vater ein begeisterter Fossiliensammler ist und hunderte Funde zusammengetragen hat. Mit der neuen Ausstellung soll nun die Arbeit von Werner Bartel öffentlich zugänglich gemacht werden. Jährlich zieht das Steinzeitdorf 12  000 Besucher in seinen Bann. Einen großen Anteil bilden Schulklassen aus der Region.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen