Rehna : Forschungsauftrag am Umwelttag

Lukas, Merit und Sarah bei der Wasseranalyse im Stadtpark Fotos: torsten Richter
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Lukas, Merit und Sarah bei der Wasseranalyse im Stadtpark Fotos: torsten Richter

Schüler der Regionalschule Rehna untersuchen Kleingewässer im Stadtpark und analysieren die Wasserqualität.

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31. März 2015, 08:00 Uhr

Überall schmücken sich die Dörfer und Städte für das kommende Osterfest und auch in Rehna hieß es anlässlich des Umwelttages: Müll sammeln. Will man doch die Frühlingsluft in freier Natur und in den Parkanlagen ohne den Anblick von Müll genießen. Auch einige Schüler der Rehnaer Regionalschule waren dem Aufruf der Stadt gefolgt und nahmen am Umwelttag in Rehna teil.

Aktionsrevier war der Heinrich-Sternberg-Park, benannt nach einem Lehrer und Naturschützer der Stadt. Schon seit Jahren wird die kommunale Grünanlage von den Jugendlichen des Biokurses betreut. Am Wochenende wurde nicht nur Müll gesammelt, sondern auch Biotoppflege betrieben. Luise Gumz, Laura Pflüger und Merit Ollmann schlüpften dazu in Watthosen und befreiten einen kleinen Teich und einen Radegastzulauf von Unrat und Schlamm. Das blieb auch in den Gesichtern der „jungen Damen“ nicht ohne Spuren.

Lukas Nickel (6. Klasse) half tatkräftig mit Kescher bei der Teichpflege und untersuchte gemeinsam mit Sarah Schuldt (9.Klasse) die Chemie des Kleingewässers. Untersucht wurde unter anderem die Nährstoffbelastung des Gewässers. Hier waren vor allem die Werte für Nitrit, Nitrat sowie die Wasserhärte ausschlaggebend.

„Gute Wasserwerte sind die Voraussetzung für allerlei interessantes Wassergetier und interessante Kleinfischarten“, sagt Betreuer und Biologielehrer Torsten Richter. Und so verwunderte es nicht, dass mit dem Gelbrandkäfer (Dytiscus marginalis) auch ein typischer Teichbewohner entdeckt wurde. Ein Weibchen dieser großen Wasserkäferart war augenscheinlich kurz vor der Eiablage.

Laura Masan und Pascal Corvinus widmeten sich ausführlich dem Müllsammeln. Erfreulich: Im Stadtpark ist das Müllaufkommen gering. Papierkörbe und wöchentliche Pflege des Parks durch die Schule scheinen zu fruchten.

Unterstützt wurde die Aktion auch von Schülern der 5. Klasse, die mit dem Schützenverein aktiv waren. Ein schöner und lobenswerter Beitrag, wie Biolehrer und Chef vom Pilzverein, Torsten Richter, findet.

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