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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

17. November 2017 | 20:38 Uhr

Utecht : Förderverein hilft Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Engagierte Bürger wollen Utechter Brandschützer unterstützen und hoffen auf weitere Mitstreiter und Sponsoren

von
erstellt am 18.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Hilfe für die Feuerwehr, die soll es künftig in Utecht geben. Denn in einer der westlichsten Gemeinden des Landkreises ist ein Feuerwehrförderverein gegründet worden. Er will die freiwilligen Brandschützer bei der Beschaffung von zusätzlichen Dienst- und Arbeitsmitteln, von Gerätschaften und Fahrzeugen unterstützen.

Um dieses Ziel zu erreichen und um Mitglieder und Sponsoren zu gewinnen, wollen die beiden Vorsitzenden Ralf Müller und Peter Martens sowie weitere Unterstützer demnächst Klinken putzen gehen. Sie wollen sich in jedem der 182 Haushalte der Kommune vorstellen und die Werbetrommel für den Förderverein rühren. Schon für einen Euro pro Monat und somit zwölf Euro im Jahr könne man Mitglied dieses Vereins werden, sagt der 2. Vorsitzende Peter Martens. Wer einen höheren Mitgliedsbeitrag leisten wolle, könne diesen selbst festlegen. Darüber hinaus wollen die Vereinsmitglieder Sponsoren gewinnen.

Wie wichtig ihnen die Feuerwehr ist, verdeutlicht der 1. Vorsitzende Ralf Müller. Die Brandschützer seien auf freiwilliger Basis da, um die Sicherheit von Familien und Unternehmen zu gewährleisten und um Gefahren abzuwenden. Gleichzeitig müssen sie aber mit zum Teil veraltetem Gerät arbeiten, das reparaturbedürftig ist, bzw. ausgetauscht werden muss. Das Löschfahrzeug zum Beispiel ist rund 35 Jahre alt.

Auch aufgrund dieser Situation bedarf die Feuerwehr Utecht dringend der Unterstützung, verdeutlicht Peter Martens. Diese schließe auch die Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr mit ein. Darüber hinaus will der Verein den Brandschützern bei Fortbildungen und Übungen unter die Arme greifen.

Was Fördervereine leisten können, wissen Brandschützer aus Nachbargemeinden zu schätzen. In Schlagsdorf wurde beispielsweise der Kauf eines Mannschaftstransportwagens finanziell mitunterstützt. In Carlow sorgte der Förderverein mit dafür, dass eine Wärmebildkamera angeschafft werden konnte, so Amtswehrführer Henry Wanzenberg.

 

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