feuerwehr mühlen eichsen : Förderverein hilft bei Martinsfest

In der Kirche begleitete Heilerzieher Jörn Michaelis die Kinder bei ihrem Auftritt zum Martinsfest.
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In der Kirche begleitete Heilerzieher Jörn Michaelis die Kinder bei ihrem Auftritt zum Martinsfest.

Mühlen Eichsener Feuerwehr wird künftig durch eigenen Förderverein unterstützt. Weitere Mitglieder sind jederzeit willkommen

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16. November 2015, 23:57 Uhr

Die Mühlen Eichsener Feuerwehr hat einen eigenen Förderverein. Zum ersten Mal trat dieser jetzt während des Martinsfestes der Kirche und der Kindertagesstätte „Schlossgeister“ in Erscheinung.

„Wir sind seit drei Wochen ein eingetragener Verein. Ein Schritt, der längst fällig war“, erklärte Frank Wrobel. Zusammen mit Matthias Schuldt sowie Stefanie Krause als Vorsitzende und Diana Ruthenberg als ihre Stellvertreterin wollen sie der Feuerwehr in den kommenden Jahren ihre Dienste anbieten. Ohne einen Förderverein sei die Arbeit der Feuerwehr in der Zukunft gefährdet, sagte Wrobel. Eigentlich hätte sich schon längst ein Förderverein gründen sollen, doch lange Zeit fanden sich keine Mitstreiter. „Wir haben lange gesucht, jetzt sind wir endlich komplett“, erklärte Frank Wrobel. Der 34-Jährige und seine drei Vorstandsmitstreiter können zudem auf die Hilfe von vier weiteren Fördervereinsmitgliedern zurückgreifen. Freuen würden sich die Mitglieder allerdings über noch viel mehr Mitglieder, erklärte der Schönfelder.

Schon in der Vergangenheit hätte die Feuerwehr viele Feste im Dorf organisiert und Geld eingenommen, um sich selber auch mal einige neue Ausrüstungsgegenstände zu finanzieren. Das laufe jetzt über den Förderverein und der wolle seine Aktionen noch weiter ausbauen. „Wir wollen die Leute mehr aus den Häusern locken. Ein Osterfest mit Tanz, ein Weihnachtsbaumverbrennen, alles so etwas soll in Zukunft wieder zur Realität werden“, erklärte Matthias Schuldt. Auch ein großes Ziel hätte der Förderverein: die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges. Doch dazu bedarf es noch zahlreicher Unterstützung.

Die bekam am Freitagabend ersteinmal das Martinsfest. Denn nachdem die Knirpse aus dem Kindergarten und dem Hort gesungen und die Geschichte vom heiligen Martin nachgespielt hatten, ging es mit Hilfe der Feuerwehr auf einen Laternenumzug und dann zum Gerätehaus der Feuerwehr, wo Bratwürste und Getränke auf alle warteten. Dazu war der Stellplatz der Feuerwehren frei gemacht und mit Tischen eingedeckt worden. „Das ist unser heutiger Beitrag, um das in der Kirche begonnene Martinsfest zu einem Erlebnis werden zu lassen“, sagte der 43-jährige Matthias Schuldt, der sich zusammen mit den anderen Mitgliedern künftig um die Finanzen der Feuerwehr intensiv kümmern will.

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