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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

11. Dezember 2017 | 06:51 Uhr

Erfolg : Fördermittel für Roggendorf

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Positive Entwicklung: Bürgermeister von Roggendorf freut sich über die Erfolge im vergangenen und auf die Aufgaben in diesem Jahr

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 00:00 Uhr

Es liegt ein erfolgreiches Jahr hinter der Gemeinde Roggendorf – und ein ereignisreiches vor ihr. Zeit für Bürgermeister Rico Greger, Bilanz zu ziehen und einen Ausblick auf 2014 zu wagen.

Am 20. Dezember hat Roggendorf ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk erhalten: Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt hat einen Fördermittelbescheid für den Ausbau der Verbindungsstraße nach Klein Thurow erteilt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 220 000 Euro, von denen 72 000 Euro die Gemeinde tragen soll. „In ihrer nächsten Sitzung im Februar wird die Gemeindevertretung das Vorhaben abschließend beraten“ so Rico Greger. Bei einer anderen Baumaßnahme indes kann der CDU-Bürgermeister bisher keinen Erfolg vermelden: Dem Bau des Gehweges in der Breeesener Straße. „Der Antrag für Gelder aus EU-Fördertöpfen ist abgegeben. Es geht dabei um Restbestände, von denen wir nun hoffen, etwas abzubekommen“, so Greger. Auf rund 130 000 Euro belaufen sich die Kosten für den Gehweg, der vom Beginn der Straße bis zum Ortseingang erneuert werden soll. „Den vorhandenen Gehweg kann man nicht mehr als solchen bezeichnen. Das ist eine Frage der Sicherheit, deshalb ist uns dieses Projekt auch wichtig“, so der Bürgermeister.

Auch an anderer Stelle hofft Rico Greger, in diesem Jahr eine „unendliche Geschichte“ beenden zu können: Das Sportlerheim der SG Roggendorf. Bereits seit Jahren wird nach einer Möglichkeit gesucht, die Bedingungen für die Sportler der SG Roggendorf zu verbessern. Insbesondere das marode Sportlerheim sorgt für Unzufriedenheit – bei Sportlern und Gemeinde. „Wir haben einen Bauantrag gestellt, um einen Anbau am vorhandenen Sportlerheim zu verwirklichen. Dieses Projekt wird bei der Denkmalpflege beim Landkreis und beim Land mit der Begründung abgelehnt, dass sich das Projekt nicht mit dem Denkmalschutz des Gutparks verträgt. Mehrere Besprechungen mit den Denkmalschützern haben bisher zu nichts geführt“, fasst Greger den Konflikt zusammen. Der Verein habe das Projekt nun noch einmal beim Land vorgestellt. „Die Bemühungen, Lösungen zu finden, laufen. Wir warten jetzt auf eine Antwort des Landes“, so Greger.


Grundschule bis 2017 gesichert


Erfreuliche Nachrichten gibt es indes aus der Roggendorfer Grundschule: Die vier Klassen haben jetzt rund 60 Schüler aus den Gemeinden Roggendorf, Kneese, Dechow und Holdorf. Damit ist der Bestand der Grundschule voraussichtlich bis 2017 gesichert. „Wir sind allerdings immer davon abhängig, dass die Schülerzahl nicht unter 40 absinkt und das Konzept ,Kleine Grundschule auf dem Lande’, des Landes, auf dessen Grundlage unsere Schule existiert, erhalten bleibt“, so Greger. „Wir wollen die Grundschule hier in jedem Fall erhalten“, betont der Bürgermeister. Denn eine solche Einrichtung zu verlieren sei ein herber Einschnitt für die Gemeinde, „immerhin bleiben viele Familien deswegen hier oder ziehen extra deswegen zu“, weiß der Bürgermeister zu berichten. „Die Grundschule wollen wir in jedem Falle erhalten, auch wenn wir nicht groß investieren können. Aber das Gebäude ist so gut in Schuss, dass wir auch die nächsten Jahre noch gut durchhalten können.“


Konsequenzen für Hundehalter


An ganz anderer Stelle indes stinkt es Bürgermeister Greger – im wahrsten Sinne des Wortes: „Der Hundedreck auf Gehwegen und Grünflächen ist immer noch nicht weniger geworden“, ärgert sich der Bürgermeister - und droht mit Konsequenzen: „Die Gemeindevertretung wird sich Gedanken zur Lösung des Problems machen müssen“, kündigt Greger an.

Grundsätzlich zieht er ein positives Fazit des Jahres in seiner Gemeinde – und dankt allen, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben. „Erneut konnte die Gemeinde im Jahr 2013 eine ganze Reihe von Veranstaltungen selbst durchführen oder fördern. Jede einzelne davon bringt Menschen näher zusammen“, so Greger. Am 28. Januar wird der Kulturausschuss zusammenkommen, um die Veranstaltungen für dieses Jahr zu besprechen. Bereits heute jedoch lädt Roggendorf zum festiven Jahresauftakt ein: Von 17 Uhr an werden auf dem Platz am Moorweg die ausgedienten Weihnachtsbäume verbrannt. Für das leibliche Wohl sorgt die Freiwillige Feuerwehr.

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