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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

17. Oktober 2017 | 09:55 Uhr

stöllnitz : Fleißige Bienen auf dem Dorfplatz

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gut 30 Stöllnitzer setzten am Sonnabend auf dem Dorfplatz 10 000 Krokusse. Eine neue Bank ist schon jetzt zu bewundern

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2015 | 23:45 Uhr

Noch ist nichts zu sehen von der bunten Pracht, die den Dorfplatz von Stöllnitz erstmals in ein einzigartiges Blumenmeer verwandeln soll. Doch schon im Frühjahr kommenden Jahres sollen 10  000 Krokusse auf insgesamt 900 Quadratmetern dem Dorfkern ein wunderbares neues Antlitz verschaffen. Möglich macht dies eine gemeinsame Aktion von Landfrauen und den Einwohnern des beschaulichen zwischen Krembz und Badow gelegenen Dorfes. Diese trafen sich am Sonnabend, um die vielen kleinen Krokuszwiebeln einzupflanzen.

„Ich bin total zufrieden, dass so viele Helfer gekommen sind“, sagt Heidrun Rickert von der Landfrauenverein-Ortsgruppe Stöllnitz. Gut 30 Einwohner hatten es sich nicht nehmen lassen, die Aktion zu unterstützen und trafen sich morgens mit regenfester Kleidung, Schubkarre und Spaten am Dorfplatz. „Nur fünf Zentimeter tief, Leute! Ihr sollt die Zwiebeln nicht versenken“, rief Naturgartenprofi Susanne Reiter, die die Helfer in die Arbeitsabläufe eingewiesen hatte, den Freiwilligen zu.

Und die kamen allein oder aber gleich ganz in Familie. So wie Paul Lindemann. Der Fünfjährige war mit seinem dreijährigen Schwesterchen Clara, Papa Kai und seiner Mutter Ann-Marie Müller am Start und gleichzeitig der jüngste aller Aktiven. Und nur wenige Meter brachte mit dem 68-jährigen Claus Schieber der älteste Teilnehmer die kleinen Zwiebeln unter die Erde. „Meine Frau Karin ist selbst bei den Landfrauen aktiv. Und da wir hier wohnen, ist es doch selbstverständlich, bei so einer Aktion mitzumachen.“

Wenn die bunten Krokusse ihre Farbenpracht auch erst im kommenden Frühjahr offenbaren, so durften die vielen Helfer einen neuen Blickfang bereits jetzt bewundern. Denn die Künstlerin Monika Reinhold aus Lützow hatte im Auftrag der Landfrauen eine gut 2,50 Meter breite Bank am Vorabend der Pflanzaktion auf dem Dorfplatz aufgestellt. „Gut zweieinhalb Wochen habe ich mit der Kettensäge gebraucht, um die Bank aus Eschenholz fertigzustellen.“ Sie zeigt auf der einen Seite eine Landfrau mit einer Gans auf dem Arm und auf der anderen Seite einen Bienenstock. Denn die Biene ist seit jeher das Wappentier des Landfrauenverbands, weshalb Landfrauen oft auch als „fleißige Bienen“ bezeichnet werden.

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