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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

22. November 2017 | 05:01 Uhr

Handwerk in Gadebusch : Firmen auf Personalsuche

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

HSE Haustechnik sucht Verstärkung und stellt zum 1. Oktober sogar noch Auszubildende ein / Auch Flüchtlinge sind ein Thema

svz.de von
erstellt am 29.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Sie kommen aus Syrien oder der Ukraine. Interessenten aus der Region hingegen sind am Stand der HSE Haustechnik GmbH auf der Job-Börse für handwerkliche Berufe im Wismarer Phantechnikum eher selten zu sehen. Und Auszubildende in handwerklichen Berufen sucht das Unternehmen bereits seit Jahren vergeblich.

„Wir bilden im Moment nur in unserer Niederlassung in Hamburg aus. In Gadebusch haben wir in den letzten drei bis vier Jahren schon niemanden mehr gefunden“, sagt Heidrun Fahlpahl. Die 59-Jährige ist Personalverantwortliche bei den Haustechnikern aus der Münzstadt und betreut den Stand im Phantechnikum gemeinsam mit Andy Steinberg. Der junge Mann ist Student an der Hochschule Wismar, absolviert seit Anfang September ein viermonatiges Praktikum bei HSE und kann bislang nur Positives berichten. „Ich studiere Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft. Ich könnte mir gut vorstellen, nach dem Studium hier anzufangen, aber da ist ja noch ein wenig Zeit. Die Perspektiven bei HSE, egal in welchen Berufen, sind aus meiner Sicht wirklich gut“, so der Gadebuscher.

Die gute Nachricht für all jene Schulabgänger, die bis heute noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben: Noch ist es nicht zu spät, denn quasi im letzten Moment könnten diese noch auf den aktuellen Ausbildungszug bei der HSE Haustechnik GmbH aufspringen. „Wir können aktuell noch Auszubildende einstellen. Das Ausbildungsjahr beginnt dann am 1. Oktober“, sagt Heidrun Fahlpahl. Gesucht werden – aktuell, aber auch bereits für das in zwölf Monaten beginnende Ausbildungsjahr – Auszubildende zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, zum Elektroniker für Automatisierungstechnik sowie zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Voraussetzung für alle drei Ausbildungsberufe ist u. a. ein Realschulabschluss.

Auffällig war bei der gestrigen gemeinsamen Veranstaltung von Handwerkskammer und Agentur für Arbeit die überwältigende Anzahl von Asylbewerbern, die sich für die Angebote der ausstellenden Firmen interessierten. „Die hatten wir gar nicht eingeladen, die kümmern sich von allein“, zeigt sich Martin Greiner, der Geschäftsführer des Jobcenters Nordwestmecklenburg positiv überrascht.

Könnten sich die Haustechniker aus Gadebusch auch vorstellen, Asylbewerber einzustellen oder aber auszubilden? Heidrun Fahlpahl: „Wenn alles passt, warum denn nicht? In Hamburg haben wir auch schon Flüchtlinge eingestellt.“

 

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