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Lützow-Lübstorf : Feuerwehren erhalten 8000 Euro

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Unternehmensgruppe Gollan stellt die bislang größte Spende für Brandschützer im Amtsbereich zur Verfügung

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 23:34 Uhr

Feuerwehren im Amtsbereich Lützow-Lübstorf können auf eine zusätzliche finanzielle Unterstützung hoffen. Grund dafür ist eine Spende in Höhe von 8000 Euro, die die Unternehmensgruppe Gollan den freiwilligen Brandschützern zur Verfügung stellt. Wie das Geld auf die einzelnen Feuerwehren im Amtsbereich aufgeteilt wird und wofür es eingesetzt werden soll, entscheidet sich am 9. Dezember. Dann tagen die Mitglieder des Amtsausschusses.

„Wir werden mit der Feuerwehr zusammen Vorschläge für die Verwendung und Aufteilung des Geldes unterbreiten. Es gibt sicherlich vielfältige Möglichkeiten“, sagt Verwaltungschefin Iris Brincker. Amtswehrführer Bernd Römpage kündigt an, dass möglichst alle etwas davon haben sollen. Es handelt sich hierbei um die größte Spende, die bislang jemals an Feuerwehren im Amtsbereich Lützow-Lübstorf übergeben wurde.

Mehr als die Hälfte des für die Feuerwehren im Amtsbereich Lützow-Lübstorf zur Verfügung gestellten Geldes war anlässlich eines Firmenjubiläums zusammen gekommen. Das Unternehmen Gollan war vor 60 Jahren einst von Flüchtlingen gegründet worden. Sechs Jahrzehnte später sind in der Firmengruppe mehr als 400 Beschäftigte an 14 Standorten in Norddeutschland tätig. 51 von ihnen absolvieren eine Ausbildung.

Zu dieser Unternehmensgruppe zählt u. a. Gollan Recycling, das den Spendenbetrag für die Feuerwehren im Amtsbereich Lützow-Lübstorf um 3625 Euro auf 8000 Euro aufstockte.

Dass Gollan an die Feuerwehren im Amtsbereich Lützow-Lübstorf spendet, hat wohl auch mit deren Einsätzen auf dem Rosenhagener Recyclinghof zu tun. So mussten sie und weitere Brandschützer der Region dort in den vergangenen Jahren mehrere Feuer bekämpfen. Die Ermittler sprachen von Brandstiftung. Der Schaden ging in die Millionen.

Auf der Suche nach Brandstiftern ist die Polizei auch nach zwei weiteren Bränden auf Recyclinghöfen bei Grevesmühlen und Wismar. Dort waren im Juni bzw. August dieses Jahres Feuer ausgebrochen. „Die Ermittlungen laufen auch in diesen Fällen. Bislang ist noch kein Täter gefasst worden“, so André Falke von der Polizeiinspektion Wismar. 

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