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Gute Brandschützer in Gadebusch : Feuerwehr ist gut aufgestellt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Lob aus allen Richtungen für die Freiwillige Feuerwehr Gadebusch auf Jahreshauptversammlung / Neues Fahrzeug kommt

svz.de von
erstellt am 19.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Insgesamt 96 Mal rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im vergangenen Jahr zu Einsätzen und Übungen aus. Dabei leisteten sie ehrenamtlich 2040 Stunden Einsatzdienst ab, das sind umgerechnet 85 Tage – so die nackten Zahlen. So kam denn auch der Dank dafür aus allen Richtungen, u.a. vom Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, Heinz Hinzmann und Amtswehrführer Ralf Siewert. In allererster Linie aber von Gadebuschs Bürgermeister Ulrich Howest: „Im Namen der Stadt und aller Stadtvertreter möchte ich mich bei Ihnen, Ihren Familien, Angehörigen und Freunden für diese ehrenamtlich geleistete Arbeit ganz herzlich bedanken“, würdigt das Stadtoberhaupt die Einsätze der Wehr, um Menschenleben zu retten, Sachwerte zu schützen und Gefahren jeglicher Art abzuwenden. Howest lobte auch den Aufbau der First Responder Gruppe im vergangenen Jahr und überreichte ihr einen Scheck über 200 Euro. Diese Gruppe soll die Lücke der Erstversorgung zwischen Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes überbrücken. Immerhin gibt es im Landkreis derzeit nur vier solcher Teams. Das Gadebuscher will ab dem 15. März einsatzbereit sein.

Gadebuschs Wehrführer Sebastian Otto dankte neben seinen Feuerwehrkameraden auch und ausdrücklich der Verwaltung der Münzstadt: „Ganz unbürokratisch wurde uns bei Problemen geholfen und bei Bedarf auch Dinge finanziert, die nicht im Haushalt eingestellt waren“, berichtet der Wehrführer.

Im vorläufigen Haushalt für dieses Jahr eingestellt ist ein neues HLF, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Doch dies wird nur der Anfang sein, wenn man den Worten von Heinz Hinzmann lauscht. Danach werden mit der neuen, gesetzlich vorgegebenen Brandschutzbedarfsplanung noch ganz andere Ausgaben auf die Kommunen in der nächsten Zeit zukommen. Wenn das in Kraft tritt, haben die Gemeinden als Träger der Feuerwehren zwölf Monate Zeit, es umzusetzen.

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