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Körnerfest in Lützow : Fest ist wieder für Familie da

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gedenk- und Sportfest mit mehr als tausend Gästen

Drei Tage Spektakel, drei Tage zum Teil erschöpfte Macher des zweiten Theodor-Körner-Festes nach der Renaissance im vergangenen Jahr. Die Jahre, an denen das Sport- und Gedenkfest kaum noch Gäste auf den alten Sportplatz gelockt hat, sind vorbei. Mehr als 1000 Besucher kamen auch in diesem Jahr wieder nach Lützow, um gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben.

„Ich kann nur allen Beteiligten und Helfern einen riesigen Dank aussprechen. Gerade am Freitag hat man gesehen, dass die meisten Gäste unmittelbar aus Lützow oder der Region kamen und so das Fest wieder zu einem echten Familienfest geworden ist“, erzählte Bürgermeister Tino Waldraff. Der lobte das Zusammenspiel zwischen dem federführenden „VEB Theodor Körner“, der Freiwilligen Feuerwehr, der Gemeinde und vielen freiwilligen Helfern. „Natürlich steht der VEB ganz vorne. Ohne diesen Verein und insbesondere Meinhard Guhl wäre dieses Fest nicht wieder so entstanden“, sagte der Bürgermeister.

Er selbst nahm die sportlichen Herausforderungen ebenfalls an und kickte schon zur Eröffnung mit den alten Herren der Sportgemeinschaft gegen eine Oldie-Mannschaft von 1876 Lübeck. „Leider haben wir nach einer 2:0-Führung noch 2:4 verloren. Aber so ist Fußball nun mal“, sagte Waldraff. Doch für den Bürgermeister war das, wie für viele andere Fußballer auch, noch nicht die letzte sportliche Herausforderung, denn am Sonntag stand nach der Ehrung des 1813 gefallenen Theodor Körner ein Gedenklauf an. Und auch da mischten wieder viele Kicker und natürlich Kinder mit. Während Raphael Wahl die zehn Kilometer in 26 Minuten als Erster absolvierte, blieb der Titel über die fünf Kilometer tatsächlich im Hause Waldraff. Doch nicht Papa Tino, sondern Sohn Hardy schlug der Konkurrenz ein Schnippchen und kam als Erster ins Ziel. In Begleitung von Bruder Teo auf dem Fahrrad liefen, bzw. fuhren beide als Sieger über die Ziellinie im Festzelt. Siegerehrung und eine mehr als dreistündige Tombola mit monatelang organisierten Preisen ließen auch anschließend das Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt bleiben.

Wem es zu langweilig wurde, der beschäftigte sich genauso wie am Sonnabend auf dem Gelände mit den vielen, kostenlos zu benutzenden Spielen oder ging mit dem Fußball auf den alten Sportplatz, um beim Sport- und Gedenkfest genau das zu tun, wofür es gedacht war: sich auf bestmögliche Art und Weise zu unterhalten, Spaß zu haben oder sich und seinen Verein einfach einmal vorzustellen. Denn das taten auch die Lützower Karatekas oder die Bogenschützen mit Vorführungen und kleinen Proben für die vielen Besucher. Die Boogie Beat Busters und die Gruppe Billy Rock sorgten dann in den beiden Nächten zu Sonnabend und Sonntag schließlich für ausgelassene Stimmung, um sich jetzt schon auf das kommende Jahr zu freuen, wenn die Organisatoren dieses Festes wieder so gut miteinander arbeiten.

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erstellt am 07.Aug.2017 | 04:45 Uhr

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