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Neue Maschinen und Anlagen : Femeg investiert 380 000 Euro in Rehna

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Pro Jahr verlassen 6000 Tonnen Tiefkühlprodukte das Werk der Femeg Produktions- und Vertriebs GmbH in Rehna. Im kommenden Jahr will das Unternehmen knapp 380 000 Euro investieren. Unterstützung gibt es dabei vom Land.

svz.de von
erstellt am 20.Dez.2012 | 07:12 Uhr

Rehna | Die Femeg Produktions- und Vertriebs GmbH will am Standort Rehna Investitionen in sechsstelliger Höhe tätigen. Dadurch sollen Produktionskapazitäten erhöht und die industrielle Energieeffizienz gesteigert werden. Das kündigte Christian Fülbier, einer der beiden Geschäftsführer, gestern auf SVZ-Anfrage an. Mittelfristig sollen vier neue Arbeitsplätze entstehen. Derzeit sind in dem Werk 54 Mitarbeiter beschäftigt.

Europaweit werden die Tiefkühlprodukte - vom naturbelassenen Fischfilet über fein mehlierte Gerichte bis zu anspruchsvollen Convenience Produkten - exportiert. "Pro Jahr verlassen 6000 Tonnen unser Werk in Rehna", so Christian Fülbier. Die Produkte werden unter anderem in Frankreich, Österreich und Finnland angeboten.

Für das kommende Jahr will das Unternehmen knapp 380 000 Euro in die neuen Maschinen und Anlagen investierten. "Das fördern wir 2013 mit 93 475 Euro aus öffentlichen Mitteln", betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der in dieser Woche den Förderbescheid unterzeichnete. "Unser Anliegen ist es, die Betriebe aus Mecklenburg-Vorpommern dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt zu erhöhen", so Backhaus. Nach seinen Angaben hat Femeg seit der Gründung oft als Pionier neue Fischarten für die Tiefkühltruhen entdeckt. "Vielfalt statt Masse ist dabei nicht nur eine Philosophie für Genießer und Entdecker, sondern auch eine vernünftige Antwort auf die Frage nach dem zeitgemäßen Umgang mit den natürlichen Ressourcen", sagte Backhaus. "Seit mehr als 20 Jahren steht das Unternehmen für kompromisslose Qualität und neue Ideen bei tiefgekühlten Fischspezialitäten", verdeutlichte Backhaus.

Der Familienbetrieb war 1989 in Bargteheide bei Hamburg als spezialisierte Vertriebsgesellschaft für Tiefkühl-Lebensmittel unterschiedlichster Art gegründet worden und hat sich bis heute zu einer der führenden Marken für tiefgekühlte Fischspezialitäten entwickelt. Im Jahr 2008 fiel die Entscheidung, die gesamte europäische Produktion an einem Standort in Deutschland zusammenzuziehen und dafür im mecklenburgischen Rehna eine komplett neue Fischverarbeitung aufzubauen. Neben modernster Produktionstechnologie verfügt Femeg über ein Labor für engmaschige Qualitätskontrollen der eingehenden Rohwaren und ausgelieferten Fischprodukte, sowie eine moderne Versuchsküche für die Entwicklung neuer Produkte.

Die Investition im Gewerbegebiet Rehna belief sich damals auf eine zweistellige Summe im Millionenbereich. Möglich wurde dies mit Unterstützung der Wirtschaftsfördergesellschaft Nordwestmecklenburg sowie der Stadt Rehna bei der Standortsuche und der Unterstützung durch das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern.

Die Entscheidung pro Nordwestmecklenburg hat das Unternehmen bis heute nicht bereut. Geschäftsführer Christian Fülbier spricht von guten und engagierten Mitarbeiten, die Teamgeist besäßen und sich mit dem Unternehmen identifizieren. "Infrastrukturmäßig sind wir hier außerdem Spitze, können die A20 und A24 schnell erreichen", sagte Fülbier.

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