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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

19. November 2017 | 06:17 Uhr

Gadebusch : „Felix“ wütete im Nordwest-Kreis

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Das Sturmtief bescherte Polizei und Feuerwehren zahlreiche Einsätze

von
erstellt am 11.Jan.2015 | 23:24 Uhr

Nach Sturmtief „Elon“ ist am Wochenende auch „Felix“ über Nordwestmecklenburg hinweg gefegt und bescherte Polizei und Feuerwehren zahlreiche Einsätze. So musste in Gadebusch am Sonnabend Nachmittag die Steinstraße voll gesperrt werden, weil Holzlatten, Fenster und Mauersteine auf die Straße zu stürzen drohten.

Die Vollsperrung der Steinstraße könnte nach Angaben der Gadebuscher Polizei frühestens im Laufe des heutigen Montags aufgehoben werden. Der Gefahrenbereich kann bis dahin von Fahrzeugen nicht passiert werden. Busse werden vorübergehend über die Straße Am Prull ausweichen. Die Haltestelle am Markt kann bis auf weiteres nicht angefahren werden.

„Felix“ wütete auch in weiteren Orten Nordwestmecklenburgs. So stürzte zwischen Woldhof und Rögnitz ein Baum auf die Fahrbahn und blockierte die Straße. In Dorf Ganzow beschädigte ein umgestürzter Baum einen Hundezwinger, einen Schuppen und einen Zaun. Und zwischen Rehna und Nesow kam es für Autofahrer zu Behinderungen. Dort war ein Baum auf die Bundesstraße 104 gekracht.

Auf der Kreisstraße 42 zwischen Lübstorf und Hundorf riss ein umgestürzter Baum mit seinem Wurzelballen zudem ein großes Loch in die Fahrbahn, teilte das Polizeipräsidium Rostock mit. In Groß Bünsdorf bei Schönberg drohte ein Alleebaum auf zwei Einfamlienhäuser zu stürzen. Die Gebäude wurden vorübergehend evakuiert. Die Schönberger Feuerwehr und das Technische Hilfswerk Gadebusch verhinderten Schlimmeres.

Nach Angaben des Rehnaer Amtswehrführers Henry Wanzenberg mussten die Feuerwehren Carlow, Dechow, Holdorf-Meetzen, Rehna, Schlagsdorf und Wedendorfersee am Sonnabend zu knapp 20 Einsätzen ausrücken. „Vom Einsatzaufkommen her hat ,Felix’ dem Orkan ,Xaver’ übertroffen“, sagte Wanzenberg gestern gegenüber der SVZ. „Xaver“ war Ende 2013 über Deutschland hinweggefegt.

Auch gestern Nachmittag mussten Feuerwehren ausrücken. So musste beispielsweise ein Baum im Bereich der Gadebuscher Industriestraße abgenommen werden.  

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